Bernd Weis - 37. Platz und bester Deutscher New York Marathon 2007. Deutsche Duathlon Meisterschaften Elite: 4. Platz 2007 sowie 10. Platz 2009 und 2012

  

15.07.14 : Ein rabenschwarzes Wochenende liegt hinter mir. Erst brach mir am Samstag beim Albstadt Bike Marathon das Schaltwerk und dann wurde ich am Sonntag vom Rad geholt und ich brach mir das Schlüsselbein!
Doch der Reihe nach. Der MTB Marathon mit 83km in Albstadt/Ebingen mit über 3000 Starter lief ganz gut. Nach einer Stunde Renndauer hatte ich mich frei gefahren, ich startete aus der dritten Startergruppe (aus Mangel an Teilnahmen in den letzten Jahre) und fuhr schon an Biker aus der ersten Gruppe vorbei die 8 Minuten vor meinem Startblock auf die Strecke geschickt wurden, dann viel mir plötzlich bei einem normalen Schaltvorgang die Kette runter. Als ich abstieg und diese wieder auflegen wollte, bemerkte ich den Bruch der Schiene am Schaltwerk. Ohne Schiene keine Führung der Kette und somit keine Weiterfahrt möglich. So joggte ich wohl oder übel 15 Kilometer mit dem Bike querfeldein zurück zum Auto.
Am Sonntag kam es dann noch schlimmer. Ich wollte eine Radtour machen um die eigentlich am Tag zuvor eingeplanten Trainingskilometer nachzuholen. Nach einer halben Stunde wollte ich einen Radfahrer auf einem Radweg passieren. Ich machte mich bemerkbar und überholte Links mit großem Abstand. Allerdings zog der Radler unvermittelt scharf nach Links und es kam zur Kollision. Dabei stürzte ich so unglücklich , dass ich mir das Schlüsselbein brach. Dieses Mal das Linke, nachdem mich bereits im Januar ein Autofahrer gerammt hat und ich mir u.a. das rechte Schlüsselbein brach. Irgendwie habe ich dieses Jahr überhaupt kein Glück....

06.07.14 : 2. Platz Panoramalauf Hechingen
Knapp vorbei geschrammt am nächsten Sieg. Dabei sah es lange Zeit gar nicht danach aus. Bis Kilometer 2,5 waren wir zu Dritt, ich hatte allerdings schon leichte Probleme. Mit 25°C und Sonne war es mir zu warm, zumal es in den letzten Tagen eher kühl war und der plötzliche Temperatursprung machte meinem Kreislauf zu schaffen. Trotzdem lies ich nur einen kurzen Abstand zu und konnte mich auf einem schattigen Abschnitt erholen und auf Position Zwei vorlaufen. Endlich ab Kilometer 6 im Wald angekommen, lief es besser für mich. Der Vorsprung des Führenden schwand. Auf einem Trail Abschnitt bei Kilometer 8 lief ich dann auf den Führenden Pascal Brobeil auf. Allerdings war dieser kurz zuvor über eine Wurzel gestürzt. Zwar war ihm nichts passiert, doch sein Vorsprung war zumindest für kurze Zeit dahin. Zu meinem Leidwesen ging es dann wieder über Wiesen in der prallen Sonne und schon schwanden meine Kräfte erneut. Einen kurzen Zwischenspringt konnte ich nicht parieren. Mein Tempo wollte und konnte ich nicht weiter verschärfen, zu sehr fürchtete ich mich davor total zu überhitzen und komplett einzubrechen. Mir war es wichtiger den zweiten Platz sicher ins Ziel zu Laufen, als womöglich mit einem Kreislaufkollaps im Graben zu landen. Im Gespräch nach dem Rennen stellte es sich allerdings heraus, dass es uns Dreien an der Spitze alle ähnlich erging, jeder hatte mit der Hitze zu kämpfen.
Im Übrigen hielt der Name „Panoramalauf“ was er versprach. Oft einen tollen Blick auf die Burg Hohenzollern, sowie sehr abwechslungsreiche 10.5km auf allen Untergründen (Teer-, Wald-, Trail- und Wiesenwege) mit vielen Höhenmetern (ca. 300 Hm).

Ergebnisse hier :
1. Pascal Brobeil (Team Injoy Balingen) - 40:20 min.
2. Bernd Weis (SG Dettingen Erms) - 40:31 min.
3. Jürgen Dieter (TV Hechingen) – 41:07 min.

Beim Start : Die Burg Hohenzollern im Hintergrund. Die Damensiegerin Julia Jahr (42:47min.) ganz rechts, der Sieger in Schwarz, der Dritte mit rotem Shirt und ich ganz links :
 

29.06.14 : Steps for Life Race 15km – Laufen für einen guten Zweck in Würtingen
Der gesamte Erlös der Veranstaltung wurde für einen guten Zweck gespendet: Einem Mutter-Kind-Haus im Kongo. Und da diese Veranstaltung in unmittelbarer Nähe auf der schwäbischen Alb stattfand, beschloss ich diesen Lauf in mein Training einzubinden. Mit etwas müden Beinen vom intensiven Training unter der Woche, stand ich an der Startlinie. Und selbst der Wettergott meine es gut mit Allen. Gab es doch den ganzen Tag über Regenschauer, aber während des Laufen blieb es selbst für die letzten Läufer trocken.
Die Strecke ist mit fast 300 Höhenmeter auf 15 Kilometer zwar sehr schön, aber auch ganz schön hart. Letztes Jahr kannte ich sie nicht und lief zu schnell an, was ich dann auf den letzten 5 Kilometer bitter bereuen musste und ich vom ersten auf den 5. Platz durchgereicht wurde. Dieses Jahr gingen alle Läufer verhalten an. Ich war sogar bei Kilometer 4 nur 6ter, lief dann allerdings auf den nächsten 2 Kilometer bis auf den Dritten auf. Von da an immer Simon Hanle im Schlepptau, den ich weder am Berg noch auf der Ebene bei viel Gegenwind abhängen konnte. Vorneweg zog derweil Timo Zeiler (mehrfacher deutsche Berglaufmeister) einsam seine Kreise vor Luigi De Franceschi. Trotz einiger Zwischensprints, zugegeben, eher halbherzige Versuche mit müden Beinen, wurde ich meinen Schatten nicht los und so kam es dass am letzten Berg kurz vor dem Ziel mein junger Konkurrent davonsprintete und ich nicht gegenhalten konnte.

Ergebnisse hier :
1. Timo Zeiler (LG Brandenkopf) in 55:09 min.
2. Luigi De Franceschi (SV Ohmenhausen) in 57:02 min.
3. Simon Hanle (TSV Holzelfingen) in 59:17 min.
4. Bernd Weis (SG Dettingen /Erms) in 59:40 min.
5. Robin Hahn (TSG Münsingen) in 1:00:09h
Bei den Damen siegte übrigens Kathrin Kromer vom SV Ohmenhausen in 1:10:52h

15.06.14 : Erster Saisonsieg beim Duathlon in Wiesbaden
Nachdem ich im Mai, bedingt durch das kalte und regnerische Wetter an den "Eisheiligen", mit Muskelverhärtung zu kämpfen hatte, stand am letzten Wochenende „Wiedergutmachung“ an. Im Wiesbadener Stadtbezirk Kloppenheim fand ein Duathlon über die Distanzen 5km Laufen, 25km Radfahren und nochmals 5km Laufen statt.
Von Beginn an konnte ich das Tempo an der Spitze mitbestimmen. Nach ca. 2 Kilometer auf der Laufstrecke folgte ein längerer Anstieg, an dem sich die Spitzengruppe aufteilte. Von da ab lag ich auf Position Drei, allerdings war der Führende immer in Schlagdistanz nicht weit vor mir. Dank eines schnellen Wechsels gingen wir gleichzeitig zu Dritt auf die Radstrecke. Der erste Berg folgte bereits nach einem Kilometer und mir wurde das Tempo zu langsam und so konnte ich mich absetzen. Da ich die Strecke nicht kannte, nur wusste dass diese 428 Höhenmeter aufweist, fuhr ich fast an einer Abfahrt falsch, verlor Schwung, so dass der starke Radfahrer Thomas Kämpf aufschliessen konnte. Nach ca. 18 Kilometern konnte er eine ähnliche Situation ausnutzen und sich durch eine Attacke absetzen. Von da an musste ich auf dem Rad Vollgas geben, hatte ihn allerdings immer in Sichtweite und fuhr mit ca. 20 Sekunden Rückstand in die Wechselzone ein.
Mir gelang ein schneller Wechsel in die Laufschuhe und ich lief bereits nach 1,5 Kilometer an den Führenden heran. Am Berg hielt er nochmals dagegen, aber als es flacher wurde konnte ich mich durch einen Zwischensprint absetzen, meinen Vorsprung bis ins Ziel ausbauen und meinen ersten Saisonsieg feiern.
Meine Splitzeiten für die jeweiligen Distanzen betrugen : 5km Laufen in 18:56 Minuten , 25km Radfahren in 42:00 Minuten und der abschließende 5km Lauf in 19:36 Minuten.

Ergebnisse hier :
1. Bernd Weis (SG Dettingen/Erms) 1:21:35h        1. Martina Stück(LC Wiesbaden) 1:36:26h
2. Thomas Kämpf (LC Wiesbaden) 1:22:56h           2. Daniela Becker (TG Naurod) 1:38:26h
3. Stefan Hinze (SSC HanauRodenbach) 1:24:27h   3. Sabine Emunds (RSC Neustadt)1:47:22

01.06.14 : 9. Platz Berglauf Beuren 9.3km (438HM)
Fast 500 Läufer starteten am Bahnhof in Linsenhofen und liefen die anspruchsvolle Strecke bis in den Burghof des Hohenneuffens. Dabei wechseln sich immer wieder flachere Abschnitte mit steilen Anstiegen ab. In diesem Jahr wurde der Lauf auch wieder sehr gut von einigen Spitzenläufern, auch aus weiterer Entfernung angenommen.
Nachdem ich nach meiner langen Pause bedingt durch einen Unfall, immer noch nicht in Form war, ging ich am Start verhalten an. Und war überrascht, dass ich in der Spitzengruppe war. Zugegeben, nur bis zum ersten steilen Anstieg. Da merkt man einfach den Unterschied zwischen einem kleinen leichten Bergläufern und meinen 70kg. Und so hing ich ab Kilometer 2 zwischen den Gruppen. An den Steilstücken verlor ich immer einige Meter, dafür liefen die weniger steilen Bergaufpassagen oder die Flachstücke gut. Am Skilift, musste ich dann noch ein Konkurrent ziehen lassen und ab da an hiess es eigentlich nur noch den Platz verteidigen, mit Puls jenseits der 185 Schläge pro Minute. Eigentlich sollte der letzte harte Anstieg mit über 20% Steigung dann kein Problem sein. Doch diese Situation ohne Konkurrenten vor und hinter mir, lässt einem die schwindenden Kräfte noch mehr spüren und so war ich dann nur glücklich, im Ziel zu sein.
Herausragen nicht nur die Leistung des Siegers aus Tunesien, der vor dem ehemaligen Berglaufweltmeister Schiessl und Peter Keinath einlief, sondern auch des Gesamt-Vierten, dem erst 13 Jährigen (!) deutschem Biathlon Meister Florian Lipowitz.

Ergebnisse hier:
1. Mehdi Khelifi (Team Sport Schweizer) - 36:31 min.
2. Helmut Schiessl (Mammut Sports Group) - 38:51 min.
3. Peter Keinath (SV Ohmenhausen) - 39:08 min.
9. Bernd Weis (SG Dettingen) - 42:35 min.

Damen :
1. Yvi Blaschke (LG Neckar Enz) - 47:39 min.
2. Pamela Veith (TSV Kusterdingen) - 48:07 min.
3. Monika Pletzer (TSV Frickenhausen) - 49:48 min.

Fazit : Endlich einmal wieder ein besseres Ergebnis. Nachdem ich mir vor 2 Wochen eine Oberschenkelverhärtung zugezogen habe, dank sehr kalten und regnerischem Wetter, hatte ich seit langem wieder ein gutes Gefühl beim Laufen. P.S. ein interessanter Bericht in der Laufreport mit einem Bild von mir.

Auf der Seite von NYRR , kurze Zeit in Front

Gefunden auf Facebook , ich links aussen bei einem Lauf im Central Park:

19.04.13 : 12. Platz Öpfinger Osterlauf Halbmarathon
Ein langes Trainingswochenende ist zu Ende. Mit viel Training und einem Halbmarathon in Öpfingen. Eigentlich ist die Strecke bestens geeignet, gute Zeiten aufzustellen. Bis auf einen kurzen Anstieg 500 Meter nach dem Start ist die Strecke topfeben im Donautal. Allerdings auch ohne jeglichen Schutz vor Wind und Wetter. Und leider waren die Bedingungen alles andere als angenehm. Zwar hat der Regen noch rechtzeitig vor dem Start aufgehört, aber nur 8°C und ein stürmischer Wind waren unangenehm. So flog man mit Rückenwind in die eine Richtung, gegen den Wind lies man viel Energie liegen und kam doch kaum von der Stelle. Gut für den, der eine Gruppe um sich hatte. Leider war mir das Anfangstempo zu hoch und ich fand mich in der ersten Runde alleine zwischen den Gruppen wieder, verlor viel Zeit alleine gegen den Wind und als ich dann einen Mitstreiter auf der zweiten Runde hatte, mit dem ich mich im Wind abwechselte, was schon fast an ein Radrennen erinnerte, war der Abstand nach vorne bereits zu gross geworden. So weiss ich nun auch wieder nicht, wie es um meine Form bestellt ist, denn die Zeiten waren allgemein langsam. Schade für Peter und Michael, die sicherlich momentan unter 1:10h laufen können und mal sehen was Markus Weiss Latzko dieses Jahr laufen kann, er selbst möchte bester Deutscher auf der Marathonstrecke sein. Alle Infos HIER.

Ergebnisse :
1. Markus Weiss Latzko (Sparda Team Rechberghausen) - 1:09:37h
2. Peter Keinath (SV Ohmenhausen) - 1:11:54h
3. Michael Leibfahrt (SV Ohmenhausen) - 1:11:56h
12. Bernd Weis (SG Dettingen Erms) - 1:22:15h

Damen:
1. Judith Mess (AST Süssen) - 1:24:09h
2. Pamela Veith (TSV Kusterdingen) - 1:28:46h
3. Elke Keller (LG Filstal) -1:30:54h

30.03.14: 11. Platz Schömberg Stauseelauf
Auf neuer geänderter Strecke, ging es 3 Mal um den Stausee in Schömberg. Sehr gut zu laufen, wenn da nicht mein Heuschnupfen wäre. Meine Allergie auf Brikenpollen äussert sich seit einigen Tagen mit verschleimten Atemwegen und gereizten Augen. Schon vor dem Lauf habe ich beim Warmlaufen kaum Luft bekommen und so war der Wettkampf nicht mehr als ein Tempotraining. Zwar habe ich vom Start weg versucht an der Spitzengruppe dran zu bleiben, doch bereits nach einem Kilometer musste ich mir eingestehen, wirklich schnell ging leider nicht.
Die Strecke ist etwas länger als 10.5 km lang, genau vermessen ist sie nicht. Eigentlich schade, denn mit ein Paar kleinen Änderungen am Start und Ziel und eine etwas gekürzte Runde und man hätte einen landschaftlich schöne und schnelle 10km Laufstrecke.
Ergebnisse und Infos hier :
1. Pascal Brobeil (Team Injoy Balingen) 36:49min.
2. Simon Friedrich (TSV Strassberg) 37:33min.
3. Thomas Bosch (TG Schömberg) 38:12min.
11. Bernd Weis (SG Dettingen /Erms) 41:14min.

18.03.14 : 6. Platz Frühjahreslauf Ohmenhausen über 10km
Bereits zum 34 Mal fand der Frühjahresklassiker am Rande der Schwäbisch Alb statt.
Als Saisoneröffnung habe ich mir gleich eine der schwersten Strecken überhaupt ausgesucht. Die Strecke ist ein ständiges auf und ab, ein Berglauf über 10 Kilometer. Deshalb war meine Taktik auch „einfach gut durchkommen“. Zu Beginn war das Tempo nicht zu hoch. Markus und Michael waren zwar recht schnell einteilt, aber auf die darauffolgende Gruppe mit 5 Läufern hatte ich, trotz anfänglicher Zurückhaltung, bei Kilometer 3 nur einen Rückstand von 30 Meter. Gut geschont dachte ich mir, jetzt kann ich die Lücke schliessen. Doch bereits nach weiteren 500 Metern merkte ich, wie mir die Kräfte schwanden. Zwar konnte ich 2 Läufer auf den nächsten Kilometern einholen, aber nur da diesen die Kräfte noch mehr schwanden als mir. Letztendlich war ich mit meinem 6 Rang zufrieden, wenn auch viel mehr drin gewesen wäre. Aber nach meinem schweren Unfall, kann meine Form noch nicht die Beste sein. Doch irgend wann muss man mal wieder mit Wettkämpfen beginnen und insgeheim hoffe ich mich bis Mai vollständig von meinem Unfall erholt zu haben.

(Dank an Jörg Breibach vom veranstaltenden SV Ohmenhausen)

Ergebnisse hier :
1. Markus Ruopp 34:10min.             1. Pamela Veith 40:05min.
2. Michael Braun 34:28min.             2. Jennifer Ziegler 43:24min.
3. Christoph Handel 36:42min.         3. Carol DeVack 44:54min.
6. Bernd Weis 38:31min.

13.02.14 : Persönliche Auszeichnung und Ehrung für meine sportlichen Erfolge
In meiner Heimatgemeinde Dettingen/Erms wurden wie jedes Jahr Personen geehrt, die besondere Leistungen in Sport, Kultur und Handwerk vollbracht haben.
Stargast der Veranstaltung war Dieter Baumann, Olympiasieger über 5000m in Barcelona. Mittlerweile hat Dieter sich einen Namen als Kabarettist gemacht und tourt mit unterschiedlichen Programen durch Deutschland. In gewohnt lockerer Art berichtete er über Lustige und einschneidende Erlebnisse aus seiner Zeit als weisser Läufer in Kenia.

Für meine im letzten Jahr gewonnene Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften im Duathlon in Zofingen wurde ich ausgezeichnet.
Ein ausführlicher Bericht dazu auch in der Südwest Presse HIER.

08.02.14 : Reha Training hat begonnen

Mittlerweile trainiere ich wieder. Jeden Tag Physiotherapie, ausgierbige Spaziergänge (könnte man auch als Walking bezeichnen), eine Stunde auf dem Ergometer, Gymnastik und am Abend dann nochmals Übungen für den Arm- / Schulterbereich. Mittlerweile ist die Wunde von der Operation gut verheilt und ich darf wieder ins Wasser. Schwimmen wird so schnell nicht gehen, doch Aquajogging und Wassergynmastik möchte ich mehrere Male in der Woche einplanen. Ich weiss gar nicht wie man da noch 9 Stunden im Büro verbringen kann. Zum "Glück" bin ich noch ein Paar Wochen krank geschrieben und kann mich voll auf meine Reha konzentrieren um in 2 Wochen hoffentlich wieder Joggen, Radfahren und Arbeiten zu können.

25.01.14 : Neues Jahr , neues Un-Glück

Das neue Jahr velief alles andere als geplant. Zuerst erwischte mich um Silvester die Grippe und fesselte mich ein Paar Tage ans Bett. Als ich endlich nach 2 Wochen wieder voll trainieren konnte, dann das. Am Vormittag hatte ich mein erstes gutes Lauftraining absolviert und im Anschluss stieg ich nochmals für 2 Stunden aufs Rad. Nur noch 2 Kilometer bis nach Hause in Dettingen, lies ich es locker rollen. Als plötzlich ein Auto aus einer Nebenstrasse gerast kam. Ich versuchte noch auszuweichen, wurde aber seitlich vom Auto gerammt und 10 Meter durch die Luft katapultiert. Ich erinnere mich noch, dasss ich mich versuchte beim Aufprall auf die Windschutzscheibe abzurollen und in der Luft eine Salto schlug. Im Krankenhaus dann die Gewissheit : Eine gebrochene Rippe, gebrochenes Schulterblatt und eine komplizierte Fraktur des Schlüsselbeins, welches sich nur durch eine Operation behandeln lies. Mir wurde eine Titaniumplatte eingesetzt. Mittlerweile bin ich wieder zu Hause und froh, dass ich mir keine schwerwiegenden bleibenden Schäden zugezogen habe, denn der Autofahrer war mit überhöhter Geschwindigkeit von mehr als 60km/h rücksichtslos über die Kreuzung gerast.

22.12.13 : 7. Platz Urban Athletics Holiday Classics 5M

Ich kann es momentan einfach nicht lassen. Am Ende der Saison sind die Beine zwar müde und mein Training ist reduziert, aber das Wetter ist hier in New York momentan noch so gut. Nach nur ein Paar kalten Tagen mit etwas Schnee ist es schon wieder milder geworden und meine Motivation stieg mit den Temperaturen. Somit habe ich mich kurzfristig für den 5 Meilen Lauf im Central Park (entspricht 8km) angemeldet. Nach dem Marathon habe ich 5 Tage mit dem Laufen ausgesetzt und bin nur etwas geschwommen. Über 10 Tage danach haben meine Oberschenkel immer noch beim Laufen geschmerzt. Im Wettkampf selbst konnte ich zum ersten Mal wieder Tempo laufen, wenn auch mit schweren Beine. Nach dem Start bildete sich eine grösseren Gruppe an der Spitze. Ab Meile 1 wurde an den ersten Anstiegen das Tempo verschärft. Auch ich musste abreissen lassen und war dann das ganze Rennen über auf Position 7, mit nur ca. 30 Meter Rückstand auf den vor mir liegenden. Doch so sehr ich auch versuchte Tempo zu machen, schneller ging es nicht und näher kam ich nie. Aber Spass hat es gemacht, endlich wieder "normal" nach dem Marathon laufen zu können.

Ergebnisse HIER :                      Damen:
1. Jason Holder 27:24min.          1. Evelyn Abiola 32:35min.
2. Matt Chaston 27:43min.          2. Margie Buller 33:44min.
3. Jesus Zamora 28:14min.         3. Domominique Sant-Louis 34:26min.
7. Bernd Weis 29:35 min.

08.12.2103: 3. Platz Palm Beaches Marathon
Zum Jahresabschluss einen Marathon, unter Palmen und in warmen Gefilden. Darum zog es mich zum Palmes Beaches Marathon in West Palm Beach / Florida.
Allerdings wurde es kein Tag der Rekorde, zu heiss mit Temperaturen von 27C schon am fruehen Morgen und viel Wind, liessen keine schnelle Zeiten zu. Im Gegenteil, ab der Haelfte wurde es zur Hitzeschlacht. Ich liefe passiv unter diesen Bedingungen an und nahm erst nach 10 Kilometer Tempo auf. Zudem waren meine Beine am Ende der Saison auch nicht mehr die Besten und ich hatte schon frueh Probleme mit meiner Oberschenkelmuskulatur. So lief ich auf Paltzierung und als ich mir einen groesseren Vorsprung auf den Vierten erarbeitet hatte (die ersten Zwei waren zu weit vor mir) versuchte ich nur den Platz zu halten und bei der Hitze nicht einzubrechen. Denn trotz staendigen Trinken, es gab alle 2km eine Verpflegungstelle, kamen auch bei mir am Ende Kraempfe auf. Wie hart die Bedingungen waren zeigt einem, dass der Gewinner des Marathons nach der Ziellinie kollabierte und mit dem Rollstuhl ins Sanitaetszelt abtransportiert wurde.
Ergebnisse und Infos hier                        Damen:
1. Bryan Sarkey (Miami) 2:43:47h             1. Jennifer Sober (Deep Creek) 3:24:03h
2. Carlos Assemba (New York) 2:45:52h    2. Molly Ragsdale 3:29:02h
3. Bernd Weis (Dettingen) 2:53:23h          3. Robyn Miller ( Melborne) 3:31:30h

13. Platz Footlocker Cross Country Champs 5K

Im Van Cortlandt Park nördlich von Manhattan in der Bronx gelegen fand dieses Cross-Rennen über 5000 Meter statt. Gelaufen wurde auf Wiesen und Schotterwegen, teilweise auf tiefem Geläuf und sogar mit einigen Trailabschnitten , dabei mit ständigen auf und ab. Alles sehr abwechslungsreich, aber 5000 Meter sind für mich eine Sprintdistanz und lässt mir keine Zeit zum Geniessen aufkommen. Besonders da mein Training auf den West Palm Beach Marathon ausgerichtet ist, d.h. ich in letzter Zeit viele Kilometer gelaufen bin. Mit dem Rad bin ich am frühen Morgen aufgebrochen, denn anstatt 45 Minuten in der U-Bahn zu sitzen, konnte ich die Strecke auch in gleicher Zeit bereits als Warmfahren nutzen. Mein Rad habe ich im Park angekommen, gleich bei der „Kleiderabgabe“ eingecheckt, bevor ich mich zum Einlaufen begab. Alles im Zeichen meiner Marathonvorbereitung denn der Wettkampf sollte als Tempotraining und letzter Test vor meinem anstehenden Marathon dienen. Weitere Iofos hier.

Ergebnisse :
1. Scannell Kieran (Williamstown) 16:27min.
2. Dawson Mark (Peabody) 16:37min.
3. Weston Rob (Middletown) 17:10min.
13. Bernd Weis (SG Dettingen) 18:50min.

17.11.13 : 7. Platz Join the Voice 5 Meilen im Central Park
Rund 4448 Teilnehmer bei einem ganz normalen Lauf, im hebstlich gekleideten Park. Was in Deutschland einer Lauf- Grossveranstaltung geich kommt, findet jedes Wochenende in New York statt. Dieses Mal ging ein Teil des Erloeses der Organisation “Voice against Brain Cancer” zu Gute.
Mein naechstes Ziel ist es Anfang Dezember den Marathon in West Palm Beach zu bestreiten. Deshalb liegt ab nun mein Schwerpunkt beim Lauftraining. Ein Wettkampf in unmittelbarer Naehe ist dabei ein willkommenes Tempotraining. Schnell nach dem Start ergaben sich eine Dreiergruppen an der Spitze, die den Sieg untereinander ausmachten. Ich in der zweiten Gruppe dahinter. Lange Zeit lagen wir dicht beisammen und erst auf der Zielgeraden unterlag ich im Finale und belegte den 6. Gesamtrang. Immerhin noch vor der schnellsten Profilaeuferin. Und imerhin habe ich es aufs offizielle Laufbid geschafft, kurz nach dem Start rechts aussen HIER.
Ergebnisse hier:                             Damen
1. John Trautmann (USA) 26:26     1. Rolanda Bell (PAN) 28:47
2. Dustin Emrani (ISR) 26:55          2. Fiona Bayly (USA) 30:20
3. Bobby Asher (USA) 27:09            3. Katherine Carrington (USA) 32:53
7. Bernd Weis (SG Dettingen) 28:38 min.

10.11.13 : 3. Platz Prospect Park Duathlon in Brooklyn New York
Zum Duathlon Saisonende nochmals einen schoenen Wettkampf gemacht. In New York ist noch Indian Summer. Wenn auch hier die Tage kuerzer werden und die Naechte kuehler, so waren die Bedingungen bei 8 Celsius und Sonne recht angenehm. Mehrere Distanzen wurden angeboten, ich entschied mich fuer die Langdistanz mit 6.7 Meilen Laufen , 28 Meilen Radfahren und nochmals 3.4 Meilen Laufen , was ca. 11km Laufen, 45km Radfahren und 5.5 km Laufen entspricht. Austragungsort war der Prospect Park, der zweitgroesste Park in New York im Stadtteil Brooklyn. Zum aufwaeremen fuhr ich die ca. 18km mit dem Rad zum Start. Am fruehen Sonntag Morgen war das auch eine Sightseeingtour durch die Stadt, ueber die Manhatten Bridge mit toller Aussicht auf die Skyline. Im Park selbst gibt es eine 5.5km Runde mit einem kleinen Berg, die jeweils sowohl zu Fuss als auch mit dem Rad je nach Distanz mehrere Male absolviert werden musste.
Vom Start weg drueckten zwei Konkurrenten maechtig aufs Tempo. Ich lief mein Tempo dahinter und hoffte den Abstand nicht zu gross werden zu lassen, um dann beim Radfahren aufholen zu koennen. Allerdings war die Konkurrenz mit Profistatus zu stark und mein ueber 10 Jahre altes geliehenes Rad war auch kein Vorteil fuer mich, so dass ich keine Zeit gut machen , meinen dritten Platz aber bis ins Ziel verteidigen konnte.
Ergebnisse hier :                                  Damen :
1. Carlos Abellan (New York) 2:09:17h    1. Kirsty Smith 2:23:25h
2. Randy Hadzor (Syracuse) 2:14:22h      2. Tanya Weton 2:39:28h
3. Bernd Weis (SG Dettingen) 2:17:49h
Meine Splitzeiten waren 40:13 min. fuer ca. 11km Laufen , 1:14:33 h fuer 45km Radfahren und 21:53 min. fuer 5.5km Laufen.

  

27.10.13 : 13. Platz Poland Spring Marathon Kick Off 5 Meilen Lauf
Diese Jahr werde ich nicht beim New York City Marathon starten, war aber bei der Auftaktveranstaltung mit dabei : Dem Poland Spring Marathon Kick Off. Dabei handelt es sich um einen 5 Meilen Lauf (8.1km) mit Start und Ziel bei Tavern on the Green, dem legendaeren Finish des NYC Marathons. Mittlerweile sind schon alle Tribuenen aufgebaut so dass man wirklich vom der Auftaktveranstaltung zur Marathonwoche reden kann, mit vielen internationalen Startern. Bei ueber 5400 Teilnehmern war das Gedraenge am Start gross. Manchmal schon fast die schwierigere Aufgabe, da die Startbloecke mit 1000 Teilnehmer belegt sind, so weit vorne und so nah als moeglich an die Startlinie zu kommen. Wie immer ist die Konkurrenz gross und meine Beine nach dem Powerman Zofingen noch nicht auf Schnelligkeit geeicht. 25 Sekunden und ich waere noch 7ter geworden, am Ende belegte ich in 28:35 Minuten den 13. Gesamtrang (2. Ak45) und werde noch ein Paar Wettkaempfe hier in der Stadt absolvieren, bevor ich dann Anfang Dezember beim West Palm Beach Marathon meine Saison beschliessen werde.
Ergebnisse  , sowie Bericht auf NYRR :
1. Pavel Cubrican (USA) 25:34                 1. Christine Hoffmann (USA) 30:15
2. Daniel Pinter (USA) 25:37                     2. Lilia Britez (PAR) 30:57
3. Sebbastian Baret (FRA) 25:50               3. Maria Lauretani (USA) 31:02
13. Bernd Weis (GER) 28:35 min,

05.10.13 : DNF bei den Deutschen Cross Duathlon Meisterschaften beim Eichelbergman
Die DM im Cross Duathlon war letztes Jahr eigentlich eines meiner besten Saisonergebnisse mit Gesamtrang 10 und dem Vizetitel in meiner Altersklasse. Somit hatte ich mir natuerlich viel vorgenommen. Bis ein Tag vor dem Start war das Wetter sehr trocken gewesen und ich hatte mir keine Gedanken ueber die Strecke gemacht. Doch in der Nacht und waehrend des ganzen Tages regnete es so viel, dass viele Streckenabschnite unter Wasser standen, bzw die MTB Strecke extrem schlammig war. Eigentlich kein Problem, wenn man die richtige Bereifung hat. Und das hatte ich an diesem Tag nicht, denn letztes Jahr war die Strecke trocken und griffig, so dass ich nur auf leichten Profilreifen unterwegs war. Schon beim ersten Lauf hatte ich in den Laufpasssagen keinen Gripp mit meinen leichten Wettkampfschuhen und schon gar nicht auf dem MTB ohne grobsstolligen Reifen. Frustriert stieg ich deshalb vorzeitig aus, denn mit meinem falschen Material war keine gute Platzierung moeglich.

08.09.13 : 30. Platz Overall Duathlon Weltmeisterschaften mit Silbermedaille AK45 beim Powerman Zofingen über die Distanzen 10km Lauf / 150km Rad / 30km Lauf
Das war einer meiner härtesten Wettkämpfe überhaupt. Nicht nur die Distanzen sind extrem. Dazu gesellen sich auf den bergigen Lauf und Radstrecken viele Höhenmeter mit teilweise giftigen Anstiegen. So sehr wie an diesem Tag haben meine Oberschenkel (fast) noch nie geschmerzt.
Der Tag begann mit leichtem Regen, welcher zum immer wieder aussetzte. Zum Glück waren die Temperaturen nicht zu kalt, so dass einem der Regen nur auf den Abfahrten zu erhöhter Aufmerksamkeit zwang. Dank Homestay bei Mirjam in unmittelbarer Nähe des Wettkampfareals konnte ich mich bis kurz vor dem Start im trockenen aufhalten. Ich startete im 2. Block, direkt hinter den Profis und lief es auf den ersten Metern ruhig angehen. Sofern dies möglich war, denn gleich nach dem Start ging es steil den Berg hinauf. Erst ab der zweiten Hälfte des ersten Laufs nahm ich etwas Fahrt auf und schloss zum Endedie Lücke zu einer vor mir laufenden Gruppe. Mit dieser wollte ich Radfahren, denn trotz 10 Meter Mindestabstand hilft einem eine Fahrt in der Gruppe zu schnelleren Radzeiten. Das Tempo war zu Beginn gleich hoch und ich versuchte nur dran zu bleiben und möglichst viele Körner für den noch langen Tag aufzusparen. Bei jedem Anstieg wurde die Gruppe kleiner. Je länger der Wettkampf dauerte , desto besser fühlte ich mich auf dem Rad , auch wenn die Anstiege einem immer mehr zusetzten. Ab der zweiten Runde waren wir nur noch zu Viert und am Ende fuhr ich nur noch mit einem Belgier zusammen. Mir waren zwar ein Paar stärkere Radfahrer entwischt, den Aufwand wollte ich allerding nicht betreiben, denn der zweite Lauf ist auf einer brutale Strecke und ein Überzocken kann einem den totalen Einbruch bescheren (so wie mir das vor 2 Jahren wiederfahren ist). Runter vom Rad, schnell die Laufschuhe aus der Plastiktüte geholt, was eine gute Idee war, denn mittlerweile wurde der Regen stärker. Noch mein Cola geschnappt, Mütze auf und los ging es. Wie immer ist der erste Kilometer ein Graus nach Stunden auf dem Rad, aber nach ein Paar Minuten konnte ich Tempo machen und selbst die steile Anstieg gingen gut. Erst nach 10 Kilometer wurde ich etwa müde und nahm vermehrt Gel zu mir. Nach 15 Kilometern ging es nochmals durch die Zuschauerarena und auf die letzte Runde. Plötzlich ging mir die Kraft aus, Magenkrämpfe mit Übelkeit kamen hinzu. Ich kämpfte mich zur nächsten Verpflegungsstelle und schüttete 2 Becher Cola in mich hinein, was zum Glück half. Meine Oberschenkel waren jetzt erledigt, jeder Schritt schmerzte und nun war kämpfen angesagt, denn durch die Wendepunkte auf der Laufstrecke konnte ich das Wettkampfgeschehen an der Spitze live verfolgen und wusste, dass ich ganz weit vorne lang. Zwar war der Belgier Rob Woestenborghs klar in Führung, dahinter ging es aber knapp zu und mein früherer Vereinskollege Michael Wetzel lieferte einen tollen Wettkampf ab und kämpfte um eine Medaille. Zwischenzeitlich lag er sogar auf dem Silberrang, musste sich dann aber leider noch 2Km vor dem Ziel dem Schweizer Andre Moser geschlagen geben. Meinen Platzierung konnte ich bis ins Ziel halten und dort erst erfuhr ich über meinen 30. Gesamtrang bei der WM und später über meinen 2. Platz in meiner Altersklasse. Schade, wäre gerne der schnellste der „Alten“ geworden, trotzdem war ich einer der schnellsten Nicht-Profis im Feld.


Meine Split Zeiten:
10km Laufen in 35:23 – 150km Rad in 4:15:32 – 30km Laufen in 2:10:59

Ergebnisse hier :                                       Damen:
1. Rob Woestenborghs (BEL) 6:21.39          1. Eva Nyström (SWE) 7:13.08
2. André Moser (SUI) 6:24.16                     2. Julia Viellehner (D) 7:24.36
3. Michael Wetzel (D) 6:24.47                     3. Ruth Brennan Morrey (USA) 7:27.04
30. Bernd Weis (D) 7:04.44 (2. AK45)

1480 Teilnehmer stellt sich an diesem Tag der Herausforderung Duathlon, auf der Kurzdistanz, in der Staffel, Kinderrennen oder bei der Langdistanz WM.
 
Bericht mit Ergebnisse auch auf TRI2B , hab´s gerade noch in die Ergebnisse geschafft

05.09.13 : Am Wochenende ist es endlich so weit, ich starte bei der Duathlon Weltmeisterschaft in Zofingen/Schweiz.

Bisher lief die Saison durchwachsen. Knieprobleme im April zwangen mich zur Absage der Duathlon EM in Holland, Schneefall im Mai führte zur Absage der Deutschen Meisterschaften in Falkenstein. Aber es stehen noch zwei Highlights an : Zofingen und die Deutschen Meisterschaften in Eichelberg. Und somit hoffe ich auf einen erfolgreichen Herbst und dass sich das umfangreiche Training der letzten Monate noch auszahlen wird.

Wer das Rennen um die Weltmeisterschaft live verfolgen möchte, mit Zwischenergebnisse und Kamerabilder aus der Wechselzone und von der Strecke, kann dies unter www.powerman.ch oder http://powerman.ch/en/five-channels-be-live-powerman-0 tun. (Wer meine Ergebnisse verfolgen möchte, ich habe die Startnummer 239). Es wird in jeden Fall einen neuen Weltmeister geben, da Joerie Vansteelant aus Belgien nach einem Radunfall nicht Starten kann.

15.08.13 : RunUrban Sunset N Suds 5K im Riverside Park New York

Ein kleines aber feines Rennen und dieses Mal abseits des Central Parks. Und passend zum Motto, ein Rennen über 5km am Abend vor Sonnenuntergang und danach Freibier für alle Teilnehmer im Hudson Beach Cafe. Was will man mehr.

Der Riverside Park grenzt an den Hudson River, nord-westlich von Manhattan gelegen. Der Kurs verläuft im Park parallel zum Fluss mit tollem Ausblick auf Downtown Manhattan. Wenn man denn Zeit hat, genießt man den Ausblick auf die Stadt und den Fluss. Ich allerdings habe das auf nach dem Wettkampf verlegt, beim erwähnten Bier im Cafe.

Die Strecke war flach, bis auf 2 kleine Anstiege, leider etwas länger als die angegebenen 5km. Dabei ging es 2 Mal auf dem Boulevard hin und zurück.. Dadurch war das Ganze recht kurzweilig für die Zuschauer, denn man konnte die Läufer mehrere Male sehen und gut den Rennverlauf verfolgen. Wie immer waren auch hier in New York ein Paar schnelle Laufprofis am Start., die sich um das ausgeschriebene Preisgeld stritten. Ich bestritt mein Rennen. Meine Beine waren zwar recht schwer vom vielen Training in den letzten Wochen, aber schnell laufen kann ich immer noch besser in einem Wettkampf trainieren und ich hoffe, das sich das Ganze dann im Herbst bei meinen Hauptwettkämpfen auszahlen wird. Infos zu Lauf finden sich hier .

Ergebnisse:
1. Abu Kebede (Ethiopien) 15:22 min
2. Jason Lakritz (Urban Athletics) 15:36 min.
3. Josh Lerch (Urban Atletics) 15:36 min.
10. Bernd Weis 17:43 min. (1. AK45)

03.08.13 : Club Team Championship New York 5 Meilen im Central Park
Ein Rennen mit besonderer Konstellation: Nicht nur der Gesamtsieger zaehlt , sonders es geht auch darum, welches Team die Nummer Eins in der Stadt ist. Sehr prestigetraechtig fuer alle Laufvereine und wenn es auch nur darum geht, den lokalen Konkurrenten hinter sich zu lassen. Da ich oefters in New York bin, habe ich mich einem Laufverein in der Nachbarschaft der Upper East Side angeschlossen: Urban Athletics. Schliesslich gibt es in New York die groesste Running Commumity der Welt. Das schnellstes sowohl bei den Damen als auch bei den Herren waren die West Side Runners (WSX), die auch den Gesamtsieger Mengistu Nebsi aus Ethiopien stellten, der bereits nach 23:52 Minuten ins Ziel lief.
Ich war etwas ueberrascht, dass ich eine hohe Startnummer hatte und erst im dritten Block starten durfte. Nun gut, so entspannt und langsam bin ich noch nie in eine Rennen gestartet. Auf den ersten 400 Metern musste ich mich durch die Masse kaempfen, bis ich endlich freie Bahn hatte. Aber von da an lief es ganz gut. Nach 28:26 Minuten lief ich fuer die 8km ins Ziel. Fuer mein New Yorker Team Urban Athletics reichte es zum Gesamtrang 4 und zusaetlich gewannen wir die Mannschaftswertung bei den Masters und ich meine Altersklasse M45. Auf der Webseite des NYRR Clubs gibt es dazu noch einen Bericht und die Ergebnisse.

27.07.13 : 2. Platz beim Orrot Duathlon in Jagstzell
Jeder normal Sterbliche muss uns Tri- und Duathleten für verrückt und unvernünftig halten, denn bei 36°C wird von jeglicher körperlicher Arbeit abgeraten. Und dann findet genau zur grössten Hitze um 14 Uhr der Orrot Duathlon über die Distanzen 5km Laufen, 30km Radfahren und nochmals 5km Laufen statt. Die Teilnehmerzahl war dann diese Jahr auch geringer als in den letzten Jahren. Viele Teilnehmer verzichteten kurzfristig auf die Teilnahme. Gleich die gute Nachricht vorab, es gab keine Hitzeopfer und das rote Kreuz musste trotz der brutalen Hitze niemanden behandeln. Das lag zum einen an der Vernunft der Teilnehmer, als auch am guten Trainingszustand, sowie an den vielen Wasserstellen auf der Laufstrecke.

Trotzdem wurde vom Start ab beim ersten Lauf aufs Tempo gedrückt. Ich war überrascht, wie gut der erste Lauf ging und wir bereits nach 16:51 Minuten für die 5km Strecke in die Wechselzone einbogen. Doch auf dem Rad lief es nicht mehr rund. Jetzt spürte ich die Hitze und mein Körper war trotz ständigem Trinken und kühlen mit Wasser überhitzt. Ab der Mitte des Rennen kamen auch noch leichte Krämpfe hinzu, so dass ich ab diesem Zeitpunkt nur noch auf halten meines 2. Platzes aus war. Zum Ende des Rennen wurde es dann nochmals eng und den letzten Kilometer musste ich Gas geben, um nicht doch noch auf der Zielgerade eingeholt zu werden. Am Ende waren wir uns alle einig, dass der grösste Gegner heute eindeutig die Hitze war. So unglaublich angenehm war dann nach dem Rennen, der Sprung ins kühle Nass in den nahegelegenen Orrot Sees (dem Namensgeber der Veranstaltung). Alle Infos auf der Seite des Team Orrot.

Ergebnisse:                                      Damen:
1. Jörg Scherle (Team Dowe) 1:28:02h    1. Gaby Marek (TSG Backnang) 1:55:22h
2. Bernd Weis (SG Dettingen) 1:31:04h    2. Ilka Ahne (Theraplus)2:03:32h
3. Jens Wise (AC Apolda) 1:31:16h          3. Oxana Weiler (Vfl Waiblingen) 2:06:03h

14.07.13 : 8. Platz Ermstallauf über 10km
Offiziell heisst die Veranstaltung Ermstalmarathon, es handelt sich aber konkret um 3 verschiedene Distanzen : Dem Marathon (mit 86 Teilnehmern), den Halbmarathon (mit 409 Teilnehmern) mit Start und Ziel jeweils in Metzingen und dem parallel ausgetragenen Lauf über 10km (mit 836 Teilnehmern). Start ist hierbei in Bad Urach und es wird auf Radwegen über Dettingen nach Metzingen ins Ziel gelaufen. Als Lokalmatador kann ich mir diese Veranstaltung kaum entgehen lassen, geht es doch durch meine Heimatgemeinde, Zuschauerunterstützung garantiert. Da meine Form im Radfahren momentan sehr gut ist, ich aber im Laufbereich beim Tempotraining Defizite habe, entschied ich mich über die kürzere Distanz von 10km zu starten. Wie zu erwarten war mir das hohe Anfangstempo zu schnell und ich musste bereits nach einem Kilometer einige meiner Konkurrenten ziehen lassen. Erst ab Kilometer 5 lief es besser und ich konnte mein Tempo bis ins Ziel halten. Mehr als eine 8. Gesamtrang sprang gegenüber der jüngeren Konkurrenz allerdings nicht heraus. Markus Ruopp (SV Ohmenhausen) gewann mit 100 Meter Vorsprung (und nicht wie offiziell angegeben um 1 Sekunde) vor Max Dapp (TSG Reutlingen) und Michael Braun, in ca. 33 Minuten. Meine persönlich gestoppte Zeit von 35:31 Minuten war auch schneller, als die offiziellen 35:48 Minuten in der Ergebnisliste. Allerdings weiss ich nicht, ob das ein Fehler meiner Uhr oder der offiziellen Zeitnahme war.
Und immer schön an Tempo 30 halten , mit Teamkollege Constantin (beim Laufdebut gleich 14. Platz in 37 Minuten) :

Den Marathon gewann übrigens der Äthiopier A. Birhanu in 2:31:21 Stunden vor Peter Keinath und Luigi DeFranceschi . Beim Halbmarathon siegte Michael Leibfahrt in 1:14:15 Stunden und bei den Damen Catrin Götz in 1:29:32. Alle Ergebnisse und Infos HIER.

30.06.13 : 5. Platz beim 15.6km Steps for Life – Laufen für einen guten Zweck

Um den mühsamen und extrem langen Schulweg den Kindern zu ersparen, wird ein Schülerheim in einem abgelegenen Teil im Norden Indiens errichtet. Der komplette Erlös dieser Laufveranstaltung ging an dieses Hilfsprojekt. Drei Hauptsponsoren (Frankenstein Präzision, Axians und die Volksbank Metzingen-Bad Urach) unterstützten zusätzlich jeden gelaufenen Kilometer mit einem extra Geldbetrag. So kamen stattliche 12 285 Euro als Spendenhilfe zustande.
In den letzten Jahren war ich immer ausser Landes und konnte diesen landschaftlich tollen Lauf nicht mitmachen. Dieses Jahr bot sich endlich wieder die Gelegenheit. Mir war die Strecke noch in Erinnerung: Die ersten 5 Kilometer flach und danach folgen 3 moderate Anstiege. Am Start war ich dann auch verwundert, dass alle langsam anliefen. Doch nach einem Kilometer bereits änderte sich der Kurs und es ging mehrere Kilometer bergan. Zwar lag ich bei Kilometer 6 immer noch in Führung, doch meine Beine waren bereits „morsch“. Und als dann die Verfolger ab der Hälfte des Rennens attackierten musste ich noch einige ziehen lassen und lief als Gesamt-Fünfter ins Ziel. Mit meiner Zeit von 58 Minuten über die bergige 15.6 Kilometer Strecke (mit +/- 295 Höhenmeter) war ich zwar zufrieden, allerdings wäre ich bei besserer Streckenkenntnis auch langsamer losgelaufen und hätte meine Kräfte besser eingeteilt. Nach dem Wettkampf ging´s nach einem kurzen Wechsel, 100 Kilometer mit dem Rad über die schwäbische Alb. Ehrlicher Weise muss ich sagen, dass nach diesem Trainingstag, es war auch noch extrem windig auf dem Rad, ich ganz schön geschafft war. Aber es sollen im Herbst noch einige Duathlon Highlights folgen und dann ist momentan die Zeit dafür, die nötigen Kilometer und Wettkampfhärte zu trainieren. Weiterer Bericht hier.


Ergebnisse:

1. Daniel Hummer (TSV Trochtelfingen) 56:44 min.
2. Markus Ruopp (SV Ohmenhausen) 56:44 min.
3. Luigi De Franceschi (SV Ohmenhausen) 57:36 min.
4. Marius Schmid (TSG Münsingen) 57:51 min.
5. Bernd WEIS (SG Dettingen/E.) 58:40 min.

23.06.2013 : 3. Platz Sprint-Duathlon Dreikirchen über 1/23/6km
In diesem Frühjahr habe ich irgendwie kein Glück mit meiner Wettkampfplanung. Nachdem ich die Duathlon EM wegen eines geschwollenen Knies absagen musste, die Duathlon DM in Falkenstein wegen Schneefall im Mai (!) kurzfristig abgesagt werden musste, wurde auch der für dieses Wochenende geplante Wiesbaden Duathlon wegen Krankheit des Hauptorganisators kurzfristig abgesagt. Somit habe ich mich spontan für den Duathlon in Dreikirchen bei Limburg/Pfalz entschieden. Ein netter kleiner Duathlon, mit einem etwas anderem Wettkampfformat. Denn der erste Lauf war ein sogenannter LeMans Start, d.h. nur ca. 1 Kilometer um den Sportplatz und dann gleich aufs Rad. Als Dritter , nur wenige Meter hinter dem schnellsten Läufer Wim Vanleene in die Wechselzone. Mein Wechsel aus den Laufschuhen und der Verschluss des Radhelms bereitete mir jedoch einige Probleme, da es kurz vor dem Start geregnet hatte und meine Hände nass und rutschig waren. Ich verlor einige Sekunden und stieg nur als Fünfter aufs Rad. Nach 2 Kilometern konnte ich die Lücke zum Zweiten und Dritten schliessen, der gute Radfahrer Tom Vandenbussche war uns allerdings bereits enteilt. Zumindest einen Mitstreiter konnte ich noch abschütteln, den junge Belgier Vanleene allerdings nicht. Ich setzte einige Male an Steigungen eine Attacke, aber bei sehr böigem Wind konnte ich keine Lücke reissen. So fuhren wir gemeinsam nach 23 km in die zweite Wechselzone ein. Wieder kein optimaler Wechsel und ich lief gleich ein paar Meter hinterher. Nun kam noch hinzu, dass ich die Strecke nicht kannte. Viele Abzweigungen links und rechts führten dazu, dass ich trotz geringem Rückstand meinen Konkurrenten nicht mehr sah und ich auch ständig nach den Schildern Ausschau halten musste. An einigen Kreuzungen im Ort war ich mir über den richtigen Weg nicht im Klaren und so lief ich dann auch einmal falsch und bemerkte das Ganze erst viel zu spät. Durch diesen Fauxpas hätte ich fast noch meinen sicheren dritten Platz verloren. Aber so sehr der Lokalmatador Heiko Görg (LG Horsack) auf der Zielgerade sprintete, ich konnte es im Zielkanal auslaufen lassen.

Fazit : Ein schöner Wettkampf, mit starker belgischer Konkurrenz . Allerdings ist es von Vorteil die Strecke mit den vielen Kreuzungen zu kennen, sind die Pfeile doch manchmal erst sehr spät zu sehen.

Ergebnisse:
1. Tom Vandenbussche (B-Assebroek) 1:01:00h
2. Wim Vanleene (B-Merksem) 1:04:43h
3. Bernd WEIS (SG Dettingen/Erms) 1:06:18h

08.06.13 : Stadtlauf über 10km in Bad Urach
Nachdem in den letzten Jahren die Laufstrecke geändert und verlängert wurde, ging es auf 12 Runden (!) durch die Altstadt. Eine Vielzahl an Helfern, die als Rundenzähler fungierten behielten den Überblick über die absolvierten Kilometer.

Das nasskalte Wetter der letzten Wochen hinterließ auch bei mir seine Folgen, über einer Woche hatte ich mit Rückenschmerzen und einen eingeklemmten Nerven zu kämpfen. Am Montag konnte ich mir kaum die Schuhe und Socken anziehen. Dank der Behandlungen meiner Physiotherapeutin Beate Maute Steinhilber wurde es langsam von Tag zu Tag besser. Schwimmen und Radfahren war bald wieder möglich und lockeres Joggen ging ab Mitte der Woche zum Glück wieder. Nur Schuhe anziehen ging nach wie vor etwas ungelenkig. Auf Grund der Rückenprobleme entschied ich mich den Lauf in mein Training zu integrieren. Zum ersten Mal fand dieser am Abend statt. Somit ideal das Ganze mit einer morgendlichen 3 Stunden Radeinheit und einem anschließenden lockeren Schwimmen zu kombinieren. Ich benötigte einige Runden, um meinen Rhythmus zu finden , meine Beine waren am Anfang doch extrem müde, ja fast schon “bleiern”. Ab Mitte des Rennen ging es besser und ich konnte endlich etwas lockerer Laufen. Ein gutes Training mit Puls 173 und eine 37:57 Minuten Zeit auf der schönen aber verwinkelten Strecke durch die Altstadt kam dann dabei heraus. Jetzt erst einmal meine Rückenprobleme weiter in den Griff bekommen und dann folgen noch genügend Wettkämpfe, bei denen ich wieder Vollgas geben kann. Den Lauf gewann überlegen Daniel Hummervom TSV Trochtelfingen in 33:19 min.  und bei den Damen die Ultraläuferin Pamela Veith vom TSV Kusterdingen in 39:58 min. Weitere Info auf der Webseite des Uracher Stadtlaufs.

26.05.13 : Extreme Wetterlage führt zur Absage der Deutschen Duathlonmeisterschaften beim Powerman Germany !
Am frühen Sonntagmorgen beim ersten Blick aus dem Fenster kam der Schock: Nur 1.5°C und Schnee in Falkenstein ! Da wir schon vor Ort waren, ging es trotzdem zum Start. Dort bereits die ersten Durchsagen, dass der Start verschoben wird, um die Radstrecke zu überprüfen. Um 10:15 Uhr dann die Absage. Es regnete bei 4°C am Start immer noch in Strömen, was aber in höheren Lagen auf der Radstrecke zu schneebedeckten Fahrbahnen führte. Ein Radfahren war nicht möglich bzw. die Abfahrtenn wären auf rutschigen Untergrund zu einem Glückspiel und viel zu gefährlich geworden. Somit wurden auch die Deutschen Duathlonmeisterschaften abgesagt und nur ein Laufwettkampf über 24km ausgetragen.
Eine Entscheidung die ich nachvollziehen kann, trotzdem bin ich unglaublich enttäuscht, denn mein Ziel war eine Top 10 Platzierung im DM-Starterfeld und zumindest ein Podiumsplatz in meiner Altersklasse. Den Lauf habe ich dann nur noch als Training bestritten und dann auch schon nach 16km abgebrochen. Zu lausig waren die Bedingungen, ohne Motivation, denn es gab an diesem Tag nach Absagen der DM nichts mehr zu gewinnen und nichts zu verlieren.


Bild vom Veransalter Powerman Germany  : Schnee führte zur Absage des Duathlons

11.05.13 : 6. Platz beim Radsport360 Cross Duathlon
Nachdem mein Knie keine Probleme mehr bereitet, kann ich endlich wieder Wettkämpfe bestreiten. Für mich immer wichtig, da ich fast nur im Wettkampf schnell Laufen und Radfahren kann. Im Training bin ich immer viel langsamer. Dieses Mal ging´s bis in die Nähe von Darmstadt. Auf den Wettkampf aufmerksam gemacht hat mich mein Cousin Peter, der auch selbst am Start stand (und nach 1:30:01 Std. finishte). Veranstalter Eventpower organisiert normalerweise grössere Veranstaltungen, wie z.B. den Frankfurt City Triathlon, doch ist auch stark aktiv bei der hessischen Duathlonserie, zu dem der Radsort360 Crossduathlon gehört. Gelaufen werden mussten 3.5 Kilometer, anschliessend 32km Radfahren im Gelände und nochmals 2km Laufen. Kurze schnelle Laufdistanzen und eine gute intensive Radeinheit auf dem MTB fand ich ideal für einen weiteren Trainingswettkampf in Hinblick auf die DM in Falkenstein. Allerdings kannte ich die Strecken nicht. Ansonsten hätte ich zumindest andere Reifen für mein MTB gewählt, schmal mit wenig Profil, denn die Strecke war eher flach, schnell und technisch nicht anspruchsvoll und die meissten der Teilnehmer fuhren mit einem Crossrad. Der erste Lauf ging ganz gut, nachdem ich meine Beine nach 2 Kilometer frei gelaufen hatte und ins Rollen kam, stand schon der Wechsel aufs Rad an. Als Vierter ging´s aufs MTB und alle anderen auf die schnelleren Crossräder. Und das hiess für mich immer dran zu bleiben, selber aktiv fahren war schwer möglich und ich bin fast immer am Ende unserer Dreiergruppe geradelt. Beim abschliessenden Lauf waren meine Beine dann leider so bleiern, dass ich meine Konkurrenten ziehen lassen musste. Aber vierter oder sechster Platz macht bei solch einem Rennen auch keinen grossen Unterschied mehr aus. Der Sieger Marc Ordosek ist übrigens ein Crossradspezialist und fuhr von Platz 12 nach dem Lauf bis an die Spitze.

Ergebnisse:
1. Marc Odrosek (RSV Limburg) 1:20:47 Std.
2. Martin Hallisey 1:21:40 Std.
3. Sebastian Sigismund (Skills04 Frankfurt) 1:22:47 Std.
4. Stefan Müller (TSG Limbach) 1:24:31 Std.
5. Christian Morgenstern (ASC Darmstadt) 1:24:30 Std.
6. Bernd Weis (SG Dettingen) 1:24:46 Std.
Infos auf der Seite von Eventpower

05.05.13: 3. Platz Schönbuchlauf 10 km
Die gute Nachricht vor ab: Mein Knie hat gehalten, während und nach dem Lauf hatte ich keine Probleme. Kinesiotape sei Dank, denn das hat mir die nötige Stabilität im Knie gegeben.
Der Lauf fand vor den Toren Stuttgarts statt, in Leinfelden Echterdingen, ganz in der Nähe des Flughafens. Trotzdem handelt es sich um einen Lauf im Grünen, denn nach ca. einem Kilometer läuft man auf einen Radweg durch den Schönbuch. Je nach Strecke, im Angebot stehen Halbmarathon oder 10 km Lauf, kommt die Wendemark je nach der Hälfte und es geht zurück mit Zieleinlauf im Stadion. Die Strecke ist nicht einfach, denn die letzten 2,5 km gehen ständig bergauf. Da ich die Strecke im Detail nicht kannte, lief ich zügig los und war überrascht, dass ich bis Kilometer 2 in Führung lag. Dann allerdings schlossen meine 2 Verfolger auf und wir liefen gemeinsam bis zu den beschriebenen letzten ansteigenden Kilometern. Dort wurden mir die Beine schwer, vielleicht wurde das Tempo auch verschärft, ich kommte jedenfalls nicht mehr folgen. War aber ein guter Trainingswettkampf und im direkten Anschluss gabs als Zugabe noch eine 47km Radeinheit. Vorbei an der Mäulesmühle (bekannt von der TV Serie 'Der Hannes und sein Bürgermeister') über Waldenbuch (Ritter Sport) nach Nürtingen und zurück.
Ergebnisse hier :
1. Christoph Hillebrand (LG Filder) 34:55 min
2. Pascal Huber (TG Bad Waldsee) 35:35 min
3. Bernd Weis (SG Dettingen) 35:55 min

22.04.13 : Startverzicht Duathlon Europameisterschaften wegen Knieproblemen
Wieder zurück aus den USA, wollte ich eigentlich bei der Europameisterschaft in Holland am Wochenende starten. Bisher war langes Sitzen im Flugzeug für mich kein Problem, deshalb ging es auch Morgens in Stuttgart angekommen, direkt in die Firma zur ElringKlinger AG. In der Economy Klasse habe ich da zu gross, keine Beinfreiheit. Ich stehe deshalb immer regelmäßig auf, um mich zu dehnen, aber dieses Mal hatte ich direkt am linken Fuss einen Stromkasten und so konnte ich nie gerade sitzen. Bereits kurz nach dem Flug hatte ich ein unangenehmes Gefühl im linken Knie. Und nach dem Lauftraining am darauffolgenden Tag, bekam ich Knieschmerzen und das Selbe schwoll an. Ein Tag vor dem Wettkampf wollte ich mich testen. Es war zwar Laufen möglich, allerdings spürte ich das Knie sofort wieder, als ich versuchte Tempo zu laufen. Um nicht eine längere Verletzungspause zu riskieren, entschloss ich mich schweren Herzens, auf die EM zu verzichten und erst einige Woche später bei der DM in Falkenstein zu starten.

13.04.13 : 3. Platz Concern Spring Run Central Park 4 Meilenlauf
Organisiert wurde dieser Lauf von der Hilfsoganisation Concern USA. Der komplette Erloes der Veranstaltung wird fuer Hilfsprojekte in Afrika zur Unterstuetzung der Aermsten der Armen verwendet , fuer Schulbildung, medizinische Versorgung und im Kampf gegen Aids. Ist es nicht eine grossartige Chance Sport, fuer einen guten Zweck zu betreiben! Als ich von der Veranstaltung waehrend eines Trainingslauf mit dem Team UrbanAthletics erfuhr, sagte ich spontan zu. Das Wetter in New York wurde seit letztem Sonntag besser, bei milden und sonnigen Tagen laesst es sich ganz anders trainieren und meine Erkaeltung war schlagartig verschwunden. Ausserdem wollte ich unbedingt meinen schwachen Lauf vom letzten Sonntag vergessen machen. Mit fast 1000 Teilnehmer stand ich motiviert und endlich wieder gesund an der Startlinie. Was ein schlechter Lauf mental alles bewirken kann, negative Dinge bleiben einem immer laenger im Gedaechtnis als Positive! Gestartet wurde der 4 Meilen Lauf (meine GPS Uhr zeigte im Ziel 6.53 wellige Kilometer mit ca. 100 Hoehenmetern an) im Norden des Central Parks an den Baseballfeldern der Northern Lawn. Gelaufen wurde eine Runde gegen den Uhrzeigersinn, vorbei am Reservoir (einer der groessetn Wasserreservoirs der Stadt) , vorbei an den Strawberryfields (beliebte Liegewiese), Tavern on the Green (Ziel des NYC Marathons), Metropolitan Museeum, Engineersgate und zurueck zu den Basballfeldern. Da der Startbereich zielmlich schmal war, stellte ich mich in die erste Reihe und rannte die ersten Meter schnell los. Nach ca. 200 Metern reduzierte ich mein Tempo und reihte mich in die aus 5 Laeufern bestehende Spitzengruppe ein. A. Rosales verschaerfte das Tempo nach einen Kilometer und der spaeter Sieger konnte sich von uns absetzten. Es folgten 3 “rolling hills” , wobei ich versuchte so wenig als moeglich Energie zu verschwenden. Denn nach 4km folgt der Cathill (vorbei am Metropolitan Museeum), an dem ich sicher war, dass unsere kleine Gruppe sich weiter “aufloesen “ wird. Ich zog am Anstieg hinauf an, allerdings konnte Peter Heinz folgen, der Rest fiel ab. Es folgten 2 Attacken von Ihm und eine von mir, aber etwas ca. 800 Meter vor dem Ziel konnte ich eine weitere Tempoverschaerfung nicht mehr folgen , lief allerdings als ungefaehrdeter Dritter im Ziel ein. Alle Infos unter hier .
Ergebnisse:
1. Abel Rosales  (Mex) 22:11 min.
2. Peter Heinz (USA) 22:35 min.
3. B. Weis (SG Dettingen) 22:46 min.

07.04.13 : Scotland Run 10K im Central Park
Einer der groessten und schoensten Laeufe in New York durch den Central Park mit 7838 Teilnehmer im Ziel. Alles im Zeichen von Schottland, mit Dudelsackmusik und Laeufer in Kilts! Im Vorfeld voller Freude und ansteigender Form, musste ich zuerst eine Erkaeltung verarbeiten (auch hier ist es fuer die Jahreszeit viel zu kalt mit 3C) und dann noch kurz davor eine Magen Darm Grippe. Zwar fuehlte ich mich erholt von der Krankheit, allerdings zeigte sich sehr schnell, dass ich noch nicht fit bin. Meine Muskulatur schmerzte bei jedem Schritt und so konnte ich das Ganze weder geniessen noch eine schnelle Zeit hinlegen, den trotz huegeliger Strecke war die Konkurrenz gross und haette einem zu einer schnellen Zeit verhelfen koennen. Und so steht fuer mich nach wie vor ein Fragezeichen hinter meinem momentanen Leistungsvermoegen. Denn eine 36:39 Minuten Zeit fuer 10km gibt mit weder Motivation noch Selbstvetrauen vor der anstehenden Duathlonsaison. Ein Bericht mit Bildern zum Lauf gibt es auf der Seite von NYRR .
Ergebnisse hier: 1. Wegahey Twfayu (Eth) 30:17 min.
2. Matthew Forys (USA) 30:17 min.
3. Tesfaye Assefa Dube (Eth) 30:36 min.


24.03.13 : Saisonstart mit 10. Platz Central Park Duathlon
Auch in New York laesst der Fruehling auf sich warten. Ein Duathlon bei 2C ist eine recht frostige Angelegenheit. Mir mal wieder zu kalt, auch wenn es sonnig war. Ich komme einfach nicht auf Temperatur, selbst beim Laufen sind meine Beine steif vor Kaelte, ganz zu schweigen auf dem Rad. Aber bei der Saisoneroeffnung kann man noch keine Topleistungen erwarten.
Der March Madness Duathlon ist einer der populaersten Multisportveranstaltungen in der Stadt und so standen ueber 600 Teilnehmer an der Startlinie. Es ging ueber die Distanzen 3.5km Laufen, 20km Radfahren und nochmals 3.5km Laufen. Der Wettkampf wurde im Central Park veranstaltet. Laufstart am Boathouse , vorbei am Metropolitan Museeum und nach dem Wendepunkt das Ganze zurueck. Das RAafahren ging es ueber zwei Runden durch dem Park mit einigen” rolling hills”. Speed garantiert bei solch kurzen Distanzen. Die Jugend ging dementrechend das Rennen mit Vollgas an, ich dahinter in ca. 10 Position. So sehr ich auch versuchte Gas zu geben, schneller ging irgendwie nicht. Zurueck in der Wechselzone, eine weitere Herausforderung : Wechsel in Radschuhe und Helm aufziehen mit dicken Handschuhen, keine leichte Uebung! Rauf aufs Rad und gleich einmal ein Paar Leute ueberholt. Doch weiter nach vorne kam ich nicht. Kurz vor dem Ziel wurde ich dann auch noch uebersprintet. Was mir fast egal war, lag ich trotzdem in den Top 10 und meine Oberschenkel waren seit dem Radfahren eh so kalt, dass an einen Schlusssprint nicht zu denken war.

Ergebnisse hier :
1. Timothy Clark (Brooklyn) 58:39h
2. Anthony Patuzzo (Rair Lawn) 58:46h
3. Ryan Eason (Brooklyn) 59:28h
10. Bernd Weis (SG Dettingen) 1:01:49h

16.03.13 : Kreiswaldlaufmeisterschaften in Dettingen/Erms über 5.8km

Zwar findet jedes Jahr der Ermstal(Halb-)marathon statt und führt vom Metzingen auf Radwegen über Dettingen nach Bad Urach und zurück. Aber wann gibt es das schon einmal, einen Wettkampf der nur 500 Meter von meiner Wohnung entfernt startet. Bedingt durch den langen, kalten und schneereichen Winter nahe der Schwäbischen Alb, habe ich momentan noch Trainingsdefizite. Zwar konnte ich immer irgendwie trainieren, davon viel im Fitnessstudio, aber ich musste mich wohl oder übel auf Kraft- und Ausdauertraining konzentrieren. So fehlt mit momentan die Schnelligkeit. Ideal, um die Waldlaufmeisterschaften in mein Training zu integrieren. So standen morgens 65 km Radfahren auf dem Programm, kurzer Pause und am Nachmittag dann der Wettkampf.
Der Start erfolgte im Stadion, danach ging es auf die 5 Mal zu laufende Runde, an der Erms entlang und ums Sportzentrum Neuwiesen herum. Trotz einige Ecken und scharfen Kurven war die Strecke gut zu laufen. Nach dem Radfahren waren meine Beine müder als erwartet und so hoffte ich insgeheim auf wenig Konkurrenz. Doch „leider“ standen ein paar schnellere Läufer mit mir am Start. Die erste Runde waren wir noch zu Fünft und ich und Michael Wetzel hielten das Tempo hoch. Doch eine kurze Attacke zu Beginn der zweiten Runde konnte ich nicht folgen. Die Gruppe zerfiel, gemeinsam mit Markus Schenk konnten wir allerdings ab Runde 3 den Rückstand konstant halten. Somit lief alles auf einen Schlusssprint um den zweiten Platz hinaus. Doch dann kurz vor Ziel rebellierte mein Magen. Das Mittagessen war vielleicht zu viel gewesen und so konnte ich am Ende leider nichts mehr zu setzen und lief als Gesamtdritter ein. Den Titel bei den Aktiven konnte ich zwar nicht gewinnen, jedoch war ich mit Abstand der „älteste schnellere Läufer“ und so habe ich zumindest den Kreistitel bei den Masters gewonnen. Zusätzlich die Mannschaftswertung mit meinen Trainingspartnern Steffen Holder und Hartmut Reck.

Ergebnisse:
1. Michael Wetzel (AST Süssen) 20:32 min.
2. Markus Schenk (LV Pliezhausen) 20:47 min.
3. Bernd Weis (SG Dettingen) 20:53 min.
8. Steffen Holder (SG Dettingen) 23:19 min.

27.01.2013 : 17. Platz Dirty Race Cross-Duathlon bei winterlichen Bedingungen
Dieses Jahr waren die Bedingungen beim Cross-Duathlon extremer als sonst. Nicht so dirty und schlammig wie sonst, sondern da die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt bei -2°C lagen, war die MTB-Strecke zum grössten Teil schnee- und eisbedeckt. Das kalte Wetter und die Streckenverhältnisse schreckten über 100 angemeldete Teilnehmer ab und nur 220 Teilnehmer kamen ins Ziel. Auch ich und mein Vereinskollege Steffen Holder waren uns unschlüssig und der Start wurde erst am Vorabend beschlossen. Zum Glück fuhren wir die MTB Strecke vorher ab, denn diese war teilweise sehr glatt oder verharscht und man musste bei jeder Kurve höllisch aufpassen. Das schwierigste an diesem lausig kalten Tag war allerding die Vorstartphase, ohne Bewegung wurde es einem schnell kalt. Die Zuschauer und Betreuer waren nach dem Rennen komplett durchgefroren.
Nichts desto trotz, da es der ersten Duathlon Wettkämpf des Jahre ist, war das Rennen top besetzt, mit einigen namhaften Profis. An der Spitze Sebastian Kienle (Weltmeister Ironman 70.3) , Nils Fommhold (Sieger Ironman Arizona), Felix Schumann (13. und bester Deutscher bei WM Cross-Triathlon), Uwe Widmann (8. Ironman EM Frankfurt), die MTB Profis Gebrüder Pfrommer, etc.
Für mich war es das erwartete harte Trainingsrennen. Beim ersten Lauf über 5km waren die Beine etwas schwer und ich lief als 16. in die Wechselzone ein. Auf dem MTB wollte ich an diesem Tag nicht alles geben, zu gefährlich waren einige Stellen. Ich selbst musste zwei Mal anhalten, da es kurz vor mir Massenstürze gab und der Weg blockiert war, ich absteigen und durch den Schnee schieben musste, um die gestürzten Teilnehmer und Räder herum. Ich fuhr sehr kontrolliert und immer auf Radbeherrschung bedacht. Mein Lohn : Kein Stutz, aber ich liess einiges an Zeit liegen und beim abschliessenden Lauf war ich zwar einer der Schnellsten, in die Top10 konnte ich mich aber nicht mehr vorarbeiten. Mein Vereinskollege Steffen liess es dagegen auf dem MTB krachen und fuhr nach einem verhaltenen ersten Lauf noch an der Damensiegerin vorbei. In Summe reichte es uns zum Mannschaftssieg bei den Masters.
Das Damenrennen wurde klar von Katrin Müller (Skinfit Racing Team) in 1:16:23 h gewonnen. Bei den Herren war es wesentlich enger und erst beim abschliessenden Lauf konnte sich der Topfavorit Kienle durchsetzten (Homepage Dirty Race).

Ergebnisse (5km Laufen + 15km MTB + 4km Laufen):
1. Sebastian Kienle (TriTeam Heuchelberg) 1:03:38h
2. Marc Dülsen (Team Silla Hopp) 1:04:56h
3. Felix Schumann (EJOT Buschhütten) 1:05:17h
4. Nils Frommhold (Triathlon Potsdam) 1:06:45h
5. Martin Siefermann (Kona National Bike Ranch) 1:06:53h
17. Bernd Weis (SG Dettingen) 1:12:04h (1. M45)
43. Steffen Holder (SG Dettingen) 1:16:20h

13.01.2013 : 7. Platz NYCRuns 10 Meilen im Central Park
Mal etwas anderes und für uns Europäer eine ungewöhnliche Distanz : 10 Meilen , entspricht 16.1km. Start und Ziel war bei „Tavern on the Green“ , dem Ziel des New York City Marathons. Zu Laufen waren 2x 5 Meilen im Central Park mit jeweils 3 “Rollling Hills” pro Runde. Nach einer harten Trainingswoche mit zwei Intervalleinheiten wollte ich den Lauf als Tempodauerlauf gestalten. Und es ging besser als letzte Woche. Endlich habe ich wieder Power, wenn auch noch der Speed fehlt, aber es geht voran und es kam auch eine vernünftige Platzierung heraus. Der Sieger Jerry Faulkner, einer der besten nicht afrikanischen Läufer in der Stadt trainiert auf den Tokio Marathon. Er ist in bestechender Form und man darf gespannt sein, was er in 4 Wochen für eine Zeit laufen wird. Bei den Damen gab es ein spannenderes Rennen, die Siegerin lief erst auf den letzten 3 Kilometern an den beiden vor ihr liegenden Konkurrentinnen vorbei.
Ergebnisse :
1. Jerry Faulkner (NYAC) 53:24 min.               1. Deanna Culbreath 1:05:48
2. Jason Holder (Urban Athletics) 56:12 min.    2. Julie Macalroy 1:06:02
3. Will Guzick (Dashing Clippers) 58:01 min.     3. Karen Frum 1:06:44
7. Bernd Weis (SG Dettingen) 1:00:51 min.

Infos und Ergebnisse auf der Seite von NYCRuns

06.01.2013 : Start mit Joe Kleinermann 10K ins neue Jahr
Happy New Year 2013. Mit Motivation ins neue Jahr. Nach meiner Magen Darm Grippe konnte ich in der letzten Woche endlich wieder trainieren, bei sonnigen 25°C in Florida. Jeden Tag eine Lauf- mit anschließender Radeinheit und auch endlich mal wieder eine lange Radeinheit mit 135km haben Spass gemacht, jedoch auch Spuren hinterlassen. Gerade erst zurück und Wettkampf ist bekanntlich das beste Training, ging´s über 10km durch den Central Park in New York. Erst Umstellung, es hatte nur 0°C am Morgen und die Strecke ist nicht flach wie Florida, sondern recht hügelig. Eigentlich fühlte ich mich gut, doch richtig schnell ging´s irgendwie nicht. Die Konkurrenz ist in New York bekanntlich gross und so findet man auf den vorderen Plätzen auch fast nur Läufer aus Afrika. Schade, denn mit einer normalen Zeit (ca. 2 Minuten schneller), wäre trotzdem ein Platz unter den ersten 10 möglich gewesen. Aber das Jahr fängt erst an und meine Form ist sicherlich erst im Frühjahr wirklich gut. Also gelassen bleiben und weiter trainieren…    (Alle Infos unter NYRR

      

Ergebnisse :                                    Damen :
1. Tefera Demesse 0:30:31                1. Gurmu Muliye 35:56
2. Bokan Tariku Aboset 0:31:15          2. Vongvorachoti Jane 35:59
3. Lemma Fikadu 0:31:34                   3. Curham Megan 36:43
28. Weis Bernd 0:37:22                     (Insgesamt 3144 Läufer/innen)

30.12.12 : 8. Platz Boca Raton 10K
Zum Jahresabschluss nochmals etwas besonderes, einen Lauf im sonnigen Florida. Dem deutschen milden Winter entflohen besuchen wir immer um Weihnachten und Neujahr meine Schwiegereltern in Florida. Leider war die Vorbereitung alles andere als Gut verlaufen, den Laura und ich waren 3 Tage mit Magen Darm Grippe im Bett gelegen. Gerade noch rechtzeitig ging es uns besser und so standen wir mit ueber 700 Lauefer an der Startlinie. Mit nur 15 Grad war es am Morgen doch recht Frisch, zum Laufen aber optimal. Ich wusste nicht, ob ich ueberhaupt schnell Laufen konnte und wie das ganze mein Magen verkraftet. Die Strecke eigentlich ganz einfach: 2 Kilometer an der Kueste entland, dann durch Boca Raton, Wendepunkt und das Ganze wieder zurueck mit Ziel im Spanish River Park. Mit Rueckenwind ging es los. Ich liefe kontrolliert und spuerte, dass meine Beine Ok waren, die Power aber fehlt. Und so liefe ich mein Rennen, lies die Spitze ziehen und konnte am Ende gegen den Wind wieder aufholen und zwei Plaetze gut machen.         (Finish im roten Trickot)

Die Strecke ist toll, landschaftlich schoen an der Kueste entlang und abwechslungsreich mit dem Part durch die Stadt. Am Wendepunkt kann man seine Konkurrenten oder nur den persoenliche Laufstil jedes Einzelnen beobachten. Ich schaute mich nach Laura um, die fast kein Lauftraining in den Beinen hatte und dann noch kranker als ich war. Sie schlug sich wacker und sah zumindest optisch besser als ich aus. Mein Magen rebellierte eigentlich nur vor dem Lauf und im Ziel mit 6 Besuchen auf dem “Stillen Oertchen” , dazwischen zum Glueck 37 Minuten nicht. Nach der Siegerehrung mit dem Rad 40 Kilometer zurueck. Genug Kalorien verbrannt und so ging es nach einem tollen Trainingstag zum Bruch Buffet mit der ganzen Familie.                        (Tochter Lulu schmeckt die Siegertrophae)
               

Ergebnisse:
1. Seth Protector (Orlando) 32:33 min.
2. Anthony Deleva 34:55 min.
3. John Reback (West Palm Beach) 34:56 min.
8. Bernd WEIS 36:52 min. (1. Masters)
Infos und alle Ergebnisse hier 

15.12.12 : Ted Corbitt Classic 15K im Central Park NYC

Ted Corbitt war zu seiner aktiven Zeit Langstreckenläufer und nahm u.a. bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki beim Marathon teil. Später wurde er der erste Präsidenten des New York Road Runners Clubs (NYRR), welche jedes Jahr den New York City Marathon veranstaltet.
Ich bin zwar erst am Donnerstag Abend in New York gelandet, wollte mir aber das Rennen nicht entgehen lassen. Zumal ich eine Wettkampfpause gemacht habe und wieder motiviert bin. Ausserdem war die Wetterprognose deutlich besser als fürs winterliche Deutschland. Bereits Morgens um 8:30 Uhr ertönte der Startschuss und über 4000 Läufer wurden auf die 2 hügligen Runden durch den Central Park geschickt. Meine Beine waren allerdings noch recht müde vom langen Flug, aber da ich erst wieder in ein Paar Tagen ins regelmässige Training einsteigen werden, war der Lauf zumindest mal wieder ein gutes Training. Die Zeit und Platzierung war somit zweitrangig. Motivation konnte ich mir holen, allerdings steht einiges an Trainingsarbeit bevor.
Bemerkenswert ist allerdings die Siegerzeit bei den Damen, die einen neuen Streckenrekod bedeutete: Grosses Ziel für Delilah wird nächstes Jahr die IAAF Cross WM sein. Wir dürfen gespannt sein, denn mit solchen Zeiten kann sie mit den Afrikanerinnen mithalten.

Ergebnisse hier :                               Damen :

1. Justin Scheid (Morris Plain) 49:00     1. Delilah Dicresenzo (NYTC) 50:47

2. Philip Cawkwell NYAC) 49:14           2. Megan Forster(WBTC) 58:31

3. Emiliano Garcia (Elmhust) 50:28       3. Fiona Bayly (UATH) 58:46

34. Bernd Weis 57:25 min.       (auf dem Bild links aussen)               Bericht auf NYRR hier

New York Marathon abgesagt, trotzdem laufen Tausende im Central Park oder helfen vor Ort: Bericht in NY Daily News

01. Nov. : 4. Platz Kaeppelesberglauf 7.3 km
Der Blick aus dem Fenster am Morgen verprach nichts Gutes. Es regnete so stark, dass ich beschloss im Bett zu bleiben und das Rennen auszulassen. Doch 'leider' hoerte es um 8 Uhr auf zu regnen, schlafen kommte ich auch nicht mehr und nur deshalb stand ich an der Startlinie. Der Regen war einem sonnigen Tag gewichen, der Lauf durch den herbstlich bunten Wald aufs Nuertinger Kaeppele hat wie immer Spass gemacht. Auch wenn meine Laufform nicht die beste war. Aber nach muskulaeren Problemen in den letzten Wochen war es endlich mal wieder ein schneller Lauf fuer mich. Bereits nach einem Kilometer setzte sich der spaetere Sieger Max Dapp ab. Dann folgte ich und Luigi, im Schlepptau Matthias. Als es nach 3 Kilometer in den laengeren Anstieg ging, konnte ich erst Luigi, dann auch Matthias nicht folgen. Zwar war Platz Drei an diesem Tag moeglich, denn ich lief nur 30 Meter dahinter, doch die Luecke konnte ich bis ins Ziel nicht mehr schliessen.
Ergebnisse:
1. Max Dapp, SV Ohmenhausen, 27:27 min.
2. Luigi Franceschi , SVO, 28:43 min.
3. Matthias Vosseler, LG Filder, 29:34 min. 
4. Bernd Weis, SG Dettingen, 29:50 min.

Bei den Damen siegte Monika Pletzer in 33:00 min. Zumindest in einem Punkt war ich der Schnellste: Erst um 8 Uhr aufgestanden, bereits 45 Minuten spaeter als Erster bei den Startunterlagen und die Nr. 1 erhalten :-)

Presse-Berichte ueber die Cross-Duathlon DM im BWTV und in der Südwest-Presse , sowie der Film auf Kraichgau-TV

06.10.2012 : 10. Platz Deutsche Cross Duathlon Meisterschaften in Eichelberg und Deutscher Mannschaftsmeister                       

Cross Duathlon ist die Kombination aus Cross-Laufen und MTB fahren im Gelände, abseits von Strassen. Eichelberg im Kraichgau gelegen (nur 15km entfernt vom Hoffenheimer Fussballstadions), mit seinen vielen Hügeln und Weinbergen bildete hierfür die optimale Kulisse: Anspruchsvolle , abwechslugsreiche Strecken mit einem ständigen auf und ab. Die Distanzen betrugen 7.5km Laufen, 22km MTB fahren und nochmals 5km Laufen. Da wir nur eine ca. 1.5 Stunden Anfahrt haben, quasi eine deutsche Meisterschaft vor der Haustüre, konnte ich 4 Vereinskollegen motivieren mitzumachen. Denn es ging nicht nur um Einzel -, sondern auch um einen Mannschaftstitel. 

Wie bei einer Meisterschaft üblich, wollte jeder der 200 Teilnehmer am Start vorne stehen. Da der Startbereich sehr eng war, hatte ich totz eines schnellen Starts Probleme, wurde eingekeilt und musste mir den Weg nach vorne kämpfen. Nach 500 Meter ging es dann gleich sehr steil bergab. Das war schon der erste Extremtest für die Oberschenkel. Unten im Tal angekommen über Wiesen und durch Matsch, da waren meine Oberschenkel bereits dick, an ein kontrolliertes Laufen nicht mehr zu denken. Nach ca. 2 km folgte dann ein weiterer „Hammer“. Es musste eine steile Wiese senkrecht hinaufgerannt werden. Erst auf der drittes Laufrunde fand ich meinen Rhythmus und konnte den Anschluss an einige Athleten wieder herstellen. Gut für die Psyche, denn nach der ersten Laufrunde befand ich mich nur auf Position 25 und war schon etwas frustriert. Wie es sich im nachhinein zeigte, hatten beim ersten Lauf einige Athleten überpaced und brachen später ein.                                                           Im steilen Anstieg mit Frieder :

Jetzt war ich im Rennen "angekommen", fühlte mich auf dem Rad gut, fuhr aggressiv die Anstiege hinauf und konnte mich nun nach vorne arbeiten. Auf den Trailstücken ging ich zwar immer etwas auf Sicherheit. Mein Devise, lieber etwas vorsichtiger auf den Singel-Trail-Abfahrten, als stürzen und dadurch mehr Zeit verlieren. Eigentlich bin ich kein Cross-Spezialist, doch für diesen Wettkampf bin ich im Vorfeld öfters auf dem MTB gesessen. Im Frühjahr habe ich mir ein neues Rad zugelegt. Mein Altes war nach 12 Jahren am Ende und nicht einmal mehr auf dem Weg zur Arbeit zu gebrauchen.

Nach dem MTB war ich 12ter und obwohl ich Vollgas gefahren bin, fühlte ich mich zu Beginn des abschliessenden Laufs noch gut. Natürlich waren meine Beine schwer, aber Konkurrenten knapp vor mir liessen noch Hoffnungen auf eine bessere Platzierung zu. „Zum Glück bin ich Alt, zum Glück kann ich leiden“. Denn die letzten 5km waren reine Willenssache und so gelang es mir noch zwei Plätze gut zu machen. Nun ja, Einer stand plötzlich am Wegesrand mit Krämpfen und den Anderen habe ich am steilen Anstieg über die Wiesen noch niedergekämpft und sicherte mir somit den 10. Platz in der Einzelwertung. Nun hiess es warten auf meine Vereinskameraden. Frieder Reusch, mit dem ich einige Zeit gemeinsam gelaufen und mit dem ich die ersten MTB Kilometer geradelt bin, kam bereits kurze Zeit nach mir ins Ziel. Andi Wolfer, den ich das ganze Rennen nicht gesehen hatte, folgte mit kurzem Abstand. Er muss wohl eine ganz starken Tag auf dem MTB erwischt haben. Im übrigen gestaltete sich der Kampf um die Plätze wie das Finale beim Berlin Marathon, von einem Sprint konnte hier nicht mehr die Rede sein, so platt waren wir alle im Ziel ! Und nach einigem Warten war es dann sicher, wir hatten uns den Titel des Deutschen Mannschaftsmeister geholt, vor dem Teams von TUS Schleiden und dem TVE Netphen. Unser Meisterteam:  v.l. Lukas , Frieder , ich , Oli , Andi

Ergebnisse hier :                                               Damen:
1. Florian Brosch (TV Bad Orb) - 1:36:04 Std.        1.Eva Böhrer (SG Orlen) - 1:52:10 Std.
2. Michaerl Wetzel (AST Süssen) - 1:37:29 Std.     2. Caprice Giehl (TVE Netphen) - 1:55:04
3. Mathias Frohn (TUS Schleiden) - 1:37:43 Std.    3. Nadja Lindner (ATS Kulmbach) -2:00:54
4. Lars Erik Fricke (AC Apolda) - 1:38:11 Std.         4. Bettina Haas (VFL Pfullingen) - 2:03:22
5. Marcel Stein (SG Adelsberg) - 1:40:21 Std.        5. Kistin Burser (Team Oberpfalz) -2:03:42
6. Christian Hoffmann (BSV Friesen) - 1:41:01 Std.
7. Malte Plappert (Tri Team Heuchelberg) - 1:41:52 Std.
8. Sebastian Siegismund (Skills 04 Frankfurt) - 1:42:04 Std.
9. Thomas Bang (SV Mannheim) - 1:42:16 Std.
10. Bernd Weis (SG Dettingen) 1:43:37 Std.
18. Frieder Reusch (SG Dettingen) - 1:47:46 Std.
21. Andreas Wolfer (SG Dettingen) - 1:48:30 Std.
49. Oliver Schotte (SG Dettingen) - 1:59:13 Std.
56. Lukas Weithoff (SG Dettingen) - 2:01:08 Std.             (Der Bericht auf TRI2B)

16.09.2012 : Tübinger Stadtlauf 10km

In diesem Jahr gab es einige Neuerungen gegenüber den Vorjahren. Mit neuem Organisationsteam : Dieter Baumann in Kooperation mit dem Sportinstitut Tübingen. Mit einer neuen Strecke, verlängert von 7.5km auf 10km und mit neuem Start/Ziel vor der Aula/Unibibliothek im Zentrum. Und mit einem neuen Hauptsponsor : Erbe Elektromedizin GmbH. Wie schon in den Jahren zuvor standen 30.000 Zuschauer an der Strecke und sorgten für eine unglaubliche Stimmung. In diesem Jahr wollte der Olympiateilnehmer über 5000m Arne Gabius in die Phalanx der afrikanischen Läufer einbrechen, um nach Jahren wieder einen Sieg eines Deutschen zu landen. Doch trotz toller Zeit und einem couragierten Lauf gelang ihm dies nicht. Ich selbst erwischte einen „schwarzen Tag“. Meine Beine waren so bleiern, dass mir selbst die tolle Unterstützung des Publikums und meiner Freunde nicht half und ich richtig leiden musste und das ist das bittere, ohne ein schnelles Rennen absolvieren zu können. Nach dem ersten Bier im Neckarmüller Biergarten sah „die Welt schon wieder ganz anders aus“ und wir genossen den Tag mit einem Besuch des Umbrisch Provenzalischen Marktes in der Innenstadt Tübingens.

Stadtlauf Tübingen mit kompletten Ergebnisse hier :

1. Meugich, Richard (Ken) 29:02 min.

2. Korir, Edwin (Ken) 29:04 min.

3. Ngeny, Frederick (Ken) 29:08 min.

4. Kosgei, Titus Kipchumba (Ken) 29:16 min.

5. Gabius, Arne (LAV Asics Tübingen) 29:20 min.

11.09.2012 : 9. Platz Bayrische Duathlonmeisterschaften in Hersbruck

In der Nähe von Hersbruck fanden dieses Jahr die bayrischen Meisterschaften über die Distanzen 10km Laufen, 40km Radfahren und nochmals 5km Laufen statt. Bevor im Oktober die deutschen Meisterschaften anstehen, wollte ich meine Form testen und mir die nötige Wettkampfhärte holen. Den traditionell ist das Niveau in Bayern im Duathlon hoch und Hersbruck liegt ganz in der Nähe von Roth, einem der Zentren des Ausdauermehrkampfs.

Die Lauf- und die Radstrecke war überwiegend im Wald, was an diesem Tag kein Nachteil war, stieg das Thermometer doch im Laufe des Tages auf 28°C. Doch der Wettkampf gestaltete sich für mich nicht so leicht, konnte ich doch schon nach 2 Kilometern den Anschluss an die Spitzengruppe nicht halten. Ein Punkt an dem ich arbeiten muss, mir fehlt vor allem auf den ersten Kilometern noch der richtige Punsch im Laufen. Ab Kilometer 5 lief es dann endlich rund und ich konnte mich auf den 10. Platz vorarbeiten. Meine Zeit von 37:14 min. für 10km ist nicht gerade berauschend, allerdings war die Laufstrecke ein ständiges auf und ab und selbst der schnellste Läufer lief nur eine 34:39 Minuten.

Nun folgte das Radfahren, nachdem ich nochmals zusätzlich ein Paar Sekunden bei einem schlechten Wechsel verloren hatte. Meine Beine fühlten sich zwar nie gut an und waren immer etwas steif, aber ich konnte den Abstand nach vorne verkürzen und fuhr die 40km in 1:04:36 Std. (inklusive 546 Höhenmeter). Meine Muskulatur waren danach jedoch ziemlich fertig und ich benötigte leider 2 Kilometer , um wieder ein vernünftiges Tempo laufen zu können. Zu viel, denn in dieser Zeit hatten meine Verfolger wieder aufgeholt und ich verlor noch im „Zielsprint“ (naja mehr Kampf und Krampf) einen Platz und belegte letztendlich den 9. Platz. Den Rest des Tages verbrachten wir dann am Rothsee, mit Sonnenbaden und einem kurzem Schwimmen im doch so kühlen Gewässer. Zumindest meinen Beinen tat das kalte Wasser gut.

Ergebnisse und Infos hier :

1. Ingo Ulmer (Run&Bike Kelheim) – 1:54:10 Std.

2. Dominik Mages (TV Fürth 1860) – 1:57:00 Std.

3. Manfred Rubenbauer (Tristar Regensburg) – 1:57:46 Std.

9. Bernd WEIS (SG Dettingen) – 2:01:46 Std. Std.

 

19. August : 23. Platz beim Powerman World Serie Duathlon in Weyer/Österreich
Im beschaulichen Weyer im Naturpark Kalkalpen (nahe Steyr/Linz) wird nun schon seit Jahren einer der schönsten und anspruchsvollsten Duathlons mit den Distanzen 15.6km Laufen + 82.4km Radfahren + 7.3km Laufen ausgetragen. Viele Profis nutzen den Wettkampf nochmals als letzen Härtetest für die in 3 Wochen stattfindenden Weltmeisterschaften in Zofingen/Schweiz. Ich konnte den Wettkampf trotz längeren USA Aufenthalts bestreiten. Zwar kam ich nicht so sehr zu einem geregelten Training und der Rückflug war auch erst 3 Tage vor dem Wettkampf möglich. Dafür war ich aber die Hitze gewöhnt, hatte ich in den letzten 2 Monaten kaum Tage mit Temperaturen unter 30°C.
Trotz dieser heissen Bedingungen wurde beim ersten Lauf nicht taktiert und es wurde gleich ein hohes Tempo angeschlagen, um das Feld zu sortieren. Ich versuchte trotzdem etwas kontrolliert anzulaufen und hoffte dann von Kilometer zu Kilometer mich nach vorne zu arbeiten. Aber ich spürte bereits recht früh, dass meine Beine nicht besonders frisch sind und dass ich in den letzten Wochen kein Tempotraining machen konnte, um meine Zerrung verheilen zu lassen.
So hiess es an diesem Tag Schadensbegrenzung, um noch ein halbwegs gutes Ergebnis zu erzielen, aber mehr als ein 23. Platz war dieses Jahr nicht drin. Aber trotzdem liebe ich diesen Wettkampf mit seinen Bergen und den langen Anstieg beim Radfahren auf die Kreuzgrubenhöhe.
An der Spitze siegte wieder einmal der amtierende Weltmeister Vansteelant , doch in dieses Mal konnte die Konkurrenz zumindest zeitweise mithalten.
1. Joerie Vansteelant (Bel) - 3:28:16 Std.
2. Soren Bystrup (Den) - 3:31:14 Std.
3. Anthony Le-Duey (Fra) - 3:34:08 Std.
23. Bernd Weis (3. AK40) 4:02:16 Std.
Bei den Damen siegte Susanne Svendson (Den) in 4:09:44 Std. Alle Infos Powerman Weyer

21.07.2012 : Boomer 10K im Central Park NYC
Another Race in the Park mit 5000 Laeufern , doch leider gibt es diese Mal nichts erfreuliches zu berichten. Eigentlich lag ich ganz gut im Rennen und lief auf Position 10, bevor ich mir die Oberschenkelrueckseite gezerrt habe. Seit geraumer Zeit hatte ich damit Probleme, aber eigentlch dachte ich, dass es nach 2 Wochen leichtem Training wieder in Ordnung ist. Bei Kilometer 6 spuerte ich ploetzlich ein starkes Ziehen und der Muskel wolte nicht mehr. So habe ich wohl oder uebel das Tempo verringern muessen und bin nur noch ins Ziel gejoggt. Jetzt heist es erst einmal Geduld haben und die Zerrung auskurrieren. Zumindest Radfahren und Schwimmen kann ich in naechster Zeit und so werde ich auch keine Entzugserscheinungen vom Laufen bekommen. Mein Cousin Frank lief dagegen bei seinem ersten 10km Lauf eine 47er Zeit. Alle Infos www.nyrr.org

            
24. 06.2012 : 3. Platz Achilles Hope & Possibility (5 Meilen) Lauf
Eine Veranstaltung, die Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen bringt. Der Erlös kommt Achilles International zu Gute, eine gemeinnützige Organisation, die mit Hilfe von Sport Menschen Selbstvertrauen und Glaube an die eigene Leistungsfähigkeit (zurück) gegeben möchte. Achilles bietet Lauf-, Rollstuhl- und ein Triathlonteams für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen an, sowie spezielle Programme für Kinder, Kriegsveteranen und ehemalige Drogenabhängige. In Zusammenarbeit mit NYRR Club fand ein 5 Meilen Lauf (= 8.05km) im Central Park New York statt, mit 3447 Teilnehmern.
Wie immer ist die Konkurrenz bei einem Lauf in New York gross. Vom Start weg drückten 2 Afrikaner mächtig aufs Tempo. Ich führte die erste Verfolgergruppe mit 4 Läufern an. Ein Japaner attackierte nach 2 Kilometer am ersten Anstieg und somit lag ich nun um Position 4. Doch bei der 3 Meilen Marke änderte sich plötzlich alles. Der vermeintlich zweitplatzierte Afrikaner joggte uns entgegen und stieg aus, der Japaner explodierte und am nächsten Anstieg verkleinerte sich unsere Gruppe und wir waren plötzlich nur noch zu Zweit. Aber auch meine Beine wurden schwer und ich konnte am letzten Anstieg nicht mehr folgen und auch auf den letzten 1,5 flachen Kilometern die kleine Lücke zum Zweiten nicht mehr schliessen.

Ergebnisse hier :
1. Alene Reta (ETH) 24:22 min.
2. Matthew Basile (USA) 28:33 min.
3. Bernd Weis 28:44 min.

Bei den Damen siegte Alemtsehay Misganaw aus Kenia in beeindruckenden 27:42 Minuten noch vor uns Männern.


10.06.12 : Baden Württembergische Halbmarathon Meisterschaften in Bräunlingen
Bräunlingen im Schwarzwald gelegen, ist durch seinen Marathon im Herbst bekannt. Anlässlich der Heimattage entschloss sich der selbe Veranstalter ein Meisterschaftsrennen auszutragen. Auf einer flachen Strecke, dann noch mit starken Läufern aus ganz Baden Württemberg, da muss doch eine schnelle Zeit drin sein, dachte ich mir. Doch leider gab es kräftige Windböen, was allgemein die Laufzeiten drückte.                       (Ich rechts aussen mit Nr. 726)

Am Anfang lief es ganz gut. Ich fand eine Gruppe und nach einigen Kilometern fühlte ich mich immer besser (mittlerweile brauche ich immer einige Kilometer, bis ich ins „Rollen“ komme). Doch leider gab es nur 3 Verpflegung Stellen auf 21km, für mich bei warmen 20°C und böigem Wind eindeutig zu wenig. Beim ersten Isodrink nach Kilometer 6 gleich Magenkrämpfe (na toll) und dann später, auf Grund von zu wenig Flüssigkeit, Wadenkrämpfe. Und so konnte ich die letzten 6 Kilometer kein Tempo mehr laufen und viel vom 10ten auf den 13ten Platz zurück und wäre fast noch von der Gruppe hinter mir eingeholt worden. Aber manchmal hat man Wettkämpfe, da gibt man alles und die Leistung stimmt, man landet aber auf einem undankbaren 4ten Platz. Und dann gibt es Tage, da läuft es überhaupt nicht und am Ende steht man auf dem Siegerpodest und holt den Titel in der AK40.

Ergebnisse hier  :                                                        Damen:
1. Holger Freudenberger (TSG Heilbronn) 1:10:49 Std.    1. Simone Maissenbacher 1:22:47
2. Peter Keinath (SV Ohmenhausen) 1:12:50 Std.     2. Anja Maurer (TF Feuerbach) 1:25:48
3. Johannes Weingärtner (TSG Schw. Hall) 1:13:19  3. Elke Brenner (LG Neckar Enz) 1:26:04
13. Bernd Weis (SG Dettingen/Erms)1:17:58 Std. – BaWü Titel 1. AK40

Besser lief es meinen Trainingspartnern vom SV Ohmenhausen. Peter Keinath (2) , Michael Leibfarth (6) und Markus Ruopp (7) haderten zwar auch mit den Bedingungen, gewannen allerdings den Mannschaftstitel.

03.06.2012 : 5. Platz Erbacher Duathlon 4.5/25/4.5km
Den Erbacher Duathlon hatte ich eigentlich schon länger einmal machen wollen, jedoch hat es sich bisher nie ergeben. Doch da dieses Jahr keine Veranstaltung im nahmen Umkreis stattfand, verschlug es mich gemeinsam mit meinen Vereinskollegen Andreas Wolfer zu diesem Wettkampf nach Rheinland Pfalz. Ein Duathlon mit anspruchsvollen Strecken. Die Laufrunden jeweils im Wald mit einem heftigen Anstieg gespickt und die Radstrecke mit einigen engen Kurven technisch anspruchsvoll, mit vielen kurzen Anstiegen versehen(280 Höhenmeter). Im Vergleich zu den letzten Jahren musste die Radstrecke auf Grund einer Baustelle leicht verändert werden und wurde auf 25 Kilometer verlängert. Aber alles sehr kurzweilig und landschaftlich schön gelegen.
Beim Start legten die Jungen Wilden gleich mal los wie die Feuerwehr und ich hatte Mühe dran zu bleiben. Erst nach 2 Kilometer fand ich meinen Rhythmus, ich war mit meinem Lauf eigentlich zufrieden, wechselte allerdings nur als 7ter aufs Rad! Mit solch einem hohen Niveau hatte ich bei diesem Duathlon nicht gerechnet. War wohl auch in Rheinland Pfalz die einzige Veranstaltung und somit war die Konkurrenz gross. Auf dem Rad lief es dann gut, ich kannte zwar nicht die Strecke (was bei den Kurven von Vorteil ist), arbeitete mich aber nach vorne. Jedoch kam ich nicht ganz an den Dritten und Vierten heran und hatte nach dem Rad ca. 25 Sekunden Rückstand aufs Podium, was ich beim abschließenden Lauf leider nicht mehr erreichen konnte. Meine Splitzeiten betrügen 15:51 min. (7) für 4.5km Laufen, 44:50 min. (3) für 25km Radfahren und 16:05 min. (5) für den zweiten 4.5km Lauf.
Fazit : Es müssen nicht immer die Großveranstaltungen sein, welche einem Spass bereiten. Alle Infos auf der Homepage vom SV Niedererbach.

Ergebnisse:                                          Damen:
1. Tim Meyer (KTT 01) 1:13:40 Std.       1. Rebekka Otterbach (TVE Netphen) 1:32:58 Std.
2. Hendrik Lenz (3 Force) 1:15:51 Std.    2. Daniele Bargholts (Action Stars) 1:33:48 Std.
3. Sebastian Leins (KTT 01) 1:16:19 Std. 3. Ute Weber (RSV Telden) 1:35:59 Std.
4. Michael Bonnekessel (Action Stars) 1:16:32 Std.
5. Bernd Weis (SG Dettingen/Erms) 1:16:46 Std.
11. Andreas Wolfer (SG Dettingen/Erms) 1:21:49 Std.

20. Mai 2012 : 11. Platz Deutsche Duathlon Meisterschaften Powerman Germany

Im Rahmen des internationalen Powerman Worldcup Germany in Falkenstein/Sachsen wurden die deutschen Meisterschaften im Duathlon ausgetragen. Dabei mussten 16km Laufen, 65km Radfahren und nochmals 8km Laufen bewältigt werden. Bewältigt ist wörtlich zu nehmen, sind die Laufstrecken und die Radstrecke (mit 1400 Hm) doch extrem bergig, mit einigen giftigen Anstiegen bespickt. Dann noch ein Starterfeld mit allen guten deutschen Duathleten, sowie internationale Profils, inklusive des amtierenden Weltmeisters und man weiss was einen erwartet.
Ich selbst bin erst am Freitag Morgen aus den USA angekommen. Natürlich keine optimalen Voraussetzungen, aber immerhin konnte ich bei der DM starten und momentan bestimmt einfach unsere kleine Tochter Lulu den Tagesverlauf. Ich versuchte zwar gleich auf den ersten Metern Tempo zu Laufen, aber A waren meine Beine heute beim Laufen etwas müde und B ist der Wettkampf so lange, da muss man nicht gleich Vollgas geben. So lief ich ein konstantes Tempo und konnte am Ende des Laufs noch ein Paar Plätze gut machen. Das Radfahren lief von Anfang an gut, in den Steigungen konnte ich einen guten Rhythmus fahren und so arbeitete ich mich weiter nach vorne. Im abschließenden Lauf war dann leider nicht mehr viel nach vorne möglich, aber immerhin wurde ich beim Powerman Weltcup 21. und 11. bei den Deutschen Meisterschaften (leider 4. in der AK40 und somit nur eine „Blechmedaille“ gewonnen). Meine Splitzeiten : 16km Laufen in 59:20 min – 65km Radfahren in 2:01:56 h – 8km Laufen in 30:16 min.
Bei den Damen und bei den Herren siegten jeweils die amtierenden Weltmeister souverän. Aus nationaler Sicht konnte Sebastian Retzlaff auf dem Rad den entscheidenden Vorsprung herausfahren und zum ersten Mal einen DM Titel holen. Dahinter Dirk Strothmann, der mit einem starken Lauf auf den letzten Kilometern Michael Wetzel und Michael Kopf passieren konnte.   Video vom Powerman             Am Start , ich ganz rechts aussen :


Interessanter „Zaungast“ der Veranstaltung war der Triathlet Sebastian Kienle (Rekordhalter über 180km Radfahren innerhalb eines Langdistanz-Triathlons) , dessen Freundin Christine Schleifer die Deutsche Meisterschaft bei den Damen gewann.

Ergebnisse Powerman Germany hier:          Damen:
1. Joerie Vansteelant (Bel) 3:12:09h          1. Susanne Svendsen (Den) 3:43:43h
2. Matt Moorhouse (GBR) 3:15:16h           2. Kersten May (Ned) 3:47:02h
3. Wim Nieuwkerk (Ned) 3:16:16h            3. Christine Schleifer (1. DM) 3:49:14h
4. Esben Kaczmarek (Den) 3:18:17h          4. Katrin Esenfeld (2. DM) 3:57:36h
5. Jochen Neyrinck (Bel) 3:18:58h
6. Sebastian Retzlaff (1. DM) 3:20:19h
7. David Vaughan (GBR) 3:21:34h
8. Dirk Strothmann (2. DM) 3:23:00h
9. Michael Kopf (3. DM) 3:23:29h
10. Michael Wetzel (4. DM) 3:25:34h      21. Bernd Weis (11. DM) 3:34:50h

12. Mai 2012 : UAE Healthy Kidney 10km Run im Central Park New York
Der Lauf ging auf der klassische 10km Runde einmal durch den Park. Mit Start und Ziel am Tavern on the Green , dort ist auch das Ziel des New York City Marathons. Dieses Jahr stand das Rennen im Zeichen von Olympia. Alle amerikanischen Qlympiastarter in den Laufdisziplinen Marathon und ueber 10.000m wurden vom veranstalltenden NYRR Club eingeladen, zusaetzlich wieder einige afrikanische Laeufer. Dementsprechend hielt ich etwas Abstand und stellte mich 10 Meter hinter der Spitze auf. Immer noch nahe genug, um diese live zu erleben, zumindest beim Start.
Die Strecke ist keine einfache , es geht staendig auf und ab. Aber bei solch einem Starterfeld kommen natuerlich extreme schnelle Zeiten zustande. Leider bin ich nicht schnell genug, um von den Spitzenlaeufern zu provitieren. Ich war doch sehr muede , meine kleine Tochter Lulu hielt uns fast die ganze Nacht wach und ich hatte nur 2 Stunden Schlaf. Trotzdem war es wieder ein Erlebnis noch vor fast 7900 Laeufern und kurz hinter den Profis ins Ziel zu laufen.
Sieger wurde der italienische Meister und Olympiateilnehmer Meucci. Ryan Hall (USA Rekordhalter im Marathon) wurde uebrigens nur 15ter:
1. Daniele Meucci (ITA) – 28:28 min.
2. Leonard Korir (Ken) – 28:30 min.
3. Bobby Curtis (USA) – 28:37 min.
41. Bernd Weis (3. AK40) - 35:44 min.
Bei den Damen siegte die Ethiopierin Bedala Bekelech in 34:54 min. , nur 3 Sekunden vor ihrer Landsfrau Misganaw Alemtsehay.
Laufbericht und kompletten Ergebnisse hier  -  Start UAE Healthy Kidney 10Km :


29.April : 2. Platz Bronx Duathlon im Pelham Bay Park
Wenn man von der Bronx hoert, denkt man zwangsweise an ein Getto, das man am Besten meiden sollte. Nur gut, wenn man ein altes Rad hat wie ich, das man garantiert nicht festhalten muss :-) Allerdings hat sich im New Yorker Stadtteil in den letzten Jahren viel getan. Dort lebt zwar immer noch ein Grossteil der aermsten Bevoelkerungschichten und es gibt Viertel, die man Nachts meiden sollte, aber in den letzten Jahren ist der Stadtteil viel sicherer geworden. Viertel wurden renoviert und die Mittelschicht ist zurueck gekommen.
Am fruehen Sonntag Morgen ging es dann mit der Subway von Manhatten Richtung Norden. Nach ca. 40 Minuten erreicht man die Endstation Pelham Bay Park. Von dort aus musste ich noch ca. 5 Kilometer Radeln, bis ich am Orchard Beach war. Dort fand der Bronx Duathlon ueber die Distanzen 2.9 Meilen Laufen, 14 Meilen Radfahen und nochmals 2.9 Meilen Laufen statt. Leider musste auf Grund von behoerdlichen Auflagen die Strecken kurzfristig geandert werden. Auf der Strandpromenade ging es je zwei Mal hin und her und auf dem Rad mussten 6 Runden absolviert werden. Was dem Ganzen aber einen besonderen Reiz gab, waren die Athlete doch fuer die Zuschauer viel oefter zu sehen.
Meinen ersten Sieg in der Saison habe ich leider um einige Sekunden verpasst. Aber es war ein Kopf an Kopf Rennen ueber 1:10 Stunden . Die ca. 4.6 Kilometer lief ich in 15:29 Minuten, die ca. 22.5 Kilometer fuhr ich in 37:51 Minuten. Auf der flachen Strecke, versuchte ich mich zwar immer einmal wieder abzusetzten, aber einen Vorsprung konnte ich nicht heraus fahren. So kam es zum Showdown beim abschliessenden Lauf. Leider bekam ich auf den ersten Metern Wadenkraempfe. Erst nach ca. einem Kilometer ging es dann wieder besser, doch da hatte ich bereits den Anschluss an den Fuehrenden verloren. Trotzdem ich dann fortan aufs Tempo drueckte, konnte ich den Abstand nicht mehr entscheidenden verringern, konnte meinen zweiten Platz aber deutlich verteidigen. Fuer die abschliessenden 4.6 Laufkilometer benoetigte ich 16:09 Minuten.


Alle Infos auf der Seite von NYTC und die kompletten Ergebnisse hier :
1. Ryan Joyce , HOPEWELL JUNCTION , 1:10:09 Std.
2. Bernd Weis , SG Dettingen , 1:10:22 Std.
3. Zachariah Pratt , Riverside , 1:10:45 Std.

22. April : Foundation Run for Central Park 4 Meilen (6.4km)
Um langsam auch im Laufen besser in Form zu kommen nahm ich die Gelegenheit war, im nahe gelegenen Central Park in New York einen kurzen schnellen Lauf zu absolvieren. Um 8 Uhr Morgens (was fuer eine Uhrzeit) wurden ueber 7300 Laeufer (!) auf die 4 Meilen huegelige Runde im Park geschickt. Wie ueblich nach einer kurzen Ansprache von Marrie Wittenberg (Organisatorin vom NYC Marathon und Praesident vom Road Runners Club) und der Nationalhymne der USA.
Ich bin ueberhaupt kein Spezialist auf solch kurzen Strecken, von dem her gab es fuer mich eigentlich nur eine Taktik : Von Anfang an Vollgas und in der ersten Steigung, am Cat Hill das Tempo mitgehen, komme was wolle . Es war mit 10C kuehl und regnerisch und ich litt ab Kilometer 2 an kalten Muskeln. Beissen , beissen, beissen , den Ausdauer habe ich genug tainiert , nur noch nicht das noetige Tempo. Das schoene an solch einem kurzen Rennen ist der Temporausch in den man verfaellen kann (heute allerdings bei mir nur mit dem Zusatz “kann”). Der Nachteil, dass mein Magen auch Stunden spaeter noch beleidigt war.
Wie ueblich stehen in New York einige Profis am Start, teilweise auch aus Afrika. So war die Zeiten der Sieger beachtlich :
1. Ro Crispin (ADEW) 20:26 min.
2. Feyisa Tusse (WSX) 20:44 min.
3. Matt Chaston (UATH) 20:48 min.
16. Bernd Weis (SG Dettingen) 22:11 min. (3. AK40)


Im uebrgen kommt der Erloes dieses Laufs dem Erhalt des Parks zu Gute. Zum ersten Mal lief mein in Staten Island lebender Cousin Frank mit (31:11 min.), sowie der Freund meiner Cousine Mike (33:50 min.). Danach gings dann zum Brunchen mit meiner Familie, den spaeter kam der Appetit zurueck…. Alle Infos hier.

01. April : 5. Platz Trail Run 10km im Van Cortlandt Park
Man soll es nicht fuer moegich halten, aber das gibt es wirklich, einen puren Trail Run in der Grossstadt New York. Noerdlich gelegen von Manhatten, befindet sich der Van Cortlandt Park, im Stadtteil Bronx. Eigentlich hatte ich nicht mit solch einem Lauf gerechnet, ich dachte es gilt auf normalen Waldwegen 10km zu laufen. Doch es ging ueber Stock und Stein, auf schmalen Trails auf und ab. Dazu musste ueber quer liegende Baeume gesprungen werden, was schon fast wie ein Huerdenlauf war. Staendig auf unbefestigten Wegen bergauf oder steil berab, wobei man jeden Schritt “setzten” musste. Nicht einfach, weder fuer die Oberschenkel , noch fuer den Kopf, musste man staendig wachsam sein. Mein geplanter schneller Traingslauf wurde somit zur echten Herausforderung. Ich lief nicht volles Risiko, sondern immer eher auf Sicherheit, wollte ich doch einen Sturz oder einen verstauchten Fuss vermeiden. Hat aber wirklich Spass gemacht, auch wenn ich auf den schweren Trail Abschnitten immer etwas Zeit auf die Spitze verlor und letztendlich als 5ter ins Ziel lief.
Im uebrigen war der Hauptsponsor dieser Veransaltung eine Konditorei und so gewann ich einen “Carrot Cake”. Was gibt es besseres , als nach einem harten Lauf einen Kaffee mit Kuchen zu geniessen !?

Alle Infos und Ergebnisse hier
1. Matthew Rosetti (NYH) 37:55 min.              Damen:  1. Lilia Britez (Bronx) 45:27 min.
2. Bobby Asher (VCTC) 38:24 min.                                2. Megan Kelly (CPTC) 48:17 min.
3. Sam Kohn (CURR) 39:47 min.                                    3. Laura Rodriguez (VCTC) 49:33 min.
5. Bernd Weis (UATH) 42:00 min.

25.03.2012 : 6. Platz March Madness Duathlon im Central Park New York
Saisonauftakt gelungen und das trotz gerade erst wieder begonnenem Lauftraining. Ueber 450 Teilnehmer standen an einem fruehen kuehlen Sonntag Morgen am Start des populaersten Duathlons in New York. Es waren die Distanzen 3.5km Laufen, 20km Radfahren und nochmals 3.5km Laufen zu bewaeltigen.
Das Tempo war von Anfang an hoch, ich konnte trotzdem mit der Spitze mitlaufen. Allerdings spuerte ich nach 2km Speed, dass meine Beine kein Laktat mehr gewohnt sind und diese etwas steif wurden. Kein Wunder nach meiner Laufszwangspause und mit gerade einmal ca. 6o km Laufen in den Beinen und das seit Mitte Januar. Noch dazu stand in der Wechselzone mein ausgeliehenes Rennrad, ein Track ueber 6 Jahre alt und wahrscheinlich das billigste Rad von allen! Das Radfahren ging gut, ich hielt meine Position 5 , die ich nach dem ersten Lauf inne hatte. Am Ende kam dann aber eine Gruppe mit 5 Leuten und folg an mir in Mannschaftszeitfahrmanier vorbei. Ich blieb einfach dran, hoffte ich doch auf den abschliessenden Lauf. Leider waren meine Oberschenkel etwas steif gefrohren nach dem Radfahren. Ich konnte zwar die meisten Laeufer der Gruppe auf Distanz halten bzw. einholen, verlohr aber dann doch noch einen Platz und finishte auf Position 6. Im Ziel waren dann alle Amerikaner ueber den unbekannten Deutschen erstaunt und meinten nur zu meinem Rad : “It’s the man, not the machine”.


Alle Infos und Ergebnisse hier :
1. Anthony Tanzi in 00:57:36 Std.           1. Dame: Amanda Nauman in 1:05:46 Std.
2. Ian King in 00:59:06 Std.                    2. Dame: Susan Flemming in 1:09:52 Std.
3. Andrew Macken in 00:59:16 Std.         3. Dame: Erin Talbot in 1:10:22 Std.
4. Ian Stearns in 00:59:39 Std.
5. Greg Pelican in 00:59:48 Std.
6. Bernd Weis, SG Dettingen/Erms, 1:00:03 Std. (1. AK40)
(Meine Splitzeiten : 3.5 km in 12:56min. , 20km Rad in 32:17 min. und 3.5km in 13:44min.)

16.03.2012 : Zwangspause wegen Fersenschmerzen - Plantar Fasciitis

Nun schon seit über 6 Wochen lege ich eine Laufpause ein. Nein, nicht die sibirisch kalten Temperaturen in Deutschland waren schuld, sondern ein Entzündung der bindegewebigen Platte der Fusssohle. Zuerst hatte ich mir meine Ferse beim Tübinger Halbmarathon geprellt. Dazu kam dann Mitte Januar ein Unfall beim Schwimmtraining. Bei einer Rollwende hatte ich vollen Kontakt mit der Kante des Schwimmbeckens. Autsch, Ferse erneut angeschlagen. Am nächsten Abend dann der entscheidende Fehler, ich ging zum Lauftraining. Meine Ferse hat dann mit der Zeit immer mehr zu schmerzen begonnen und am Ende war ich froh, endlich daheim angekommen zu sein. Ab diesem Zeitpunkt ging dann nichts mehr. Ich konnte einige Tage gar nicht mehr auftreten und mein Fuss war stark angeschwollen. Zum Glück nichts gebrochen, jedoch bildete sich an der Ferse ein Verhärtung der entzündeten Fusssohle , die ich bei jedem Schritt spürte. Mit Salbenverbände, Selbstmassagen und Behandlungen bei meiner Physiotherapeutin Beate Maute-Steinhilber konnte ich bald wieder gehen, Laufen war allerdings so schnell nicht möglich. Aber zum Glück ging weiterhin Schwimmen und Radfahren (ja auch bei arktischen Temperaturen), dazu dann Krafttraining und Aquajoggen, so hielt ich mich fit. Im Grunde habe ich nicht viel verpasst, es war für ein vernünftiges Lauftraining eh zu kalt und die Wege zu rutschig. Dafür habe ich so viel Krafttraining wie noch nie gemacht, was sich schon beim Radfahren positiv bemerkbar macht. Jetzt muss ich nur noch den Wiedereinstieg ins Lauftraining schaffen …

16.02.2012 : Folgender Bericht erschien vor kurzem in der Firmenzeitschrift „Move“ der ElringKlinger AG über meine Teilnahme beim New York City Marathon 2011:

24.12. - 09.01.2012: Urlaub und Trainingsauftakt unter der Sonne Floridas
In erster Linie flog ich mit Freundin Laura nach Fort Lauderdale, um ihre Eltern zu besuchen.
Aber was gibt es schöneres als unter Palmen, bei warmen Temperaturen und bei Sonne zu trainieren!? Nichts. Besonders wenn es gutes Essen gibt, muss man irgendwie die Kalorien verbrennen. So stand dann jeden Tag eine Laufeinheit bzw. Radeinheit an. Morgens wurde trainiert, Nachmittags wurde am Pool oder Strand relaxt. Oder es ging zum Shopping, Kaffeetrinken mit Freuden, Treff mit Lauras Familie, etc. So kam jeder auf seine Kosten und ich setzte keinen Rost an.
Zum Thema Zeitmanagement, wenn man zum Training im Urlaub nur begrenzt Zeit hat, empfehle ich folgende Trainingseinheit :  15km Laufen mit direkt anschliessendem 45km Radfahren. Man kann beim Laufen Tempoabschnitte einstreuen (z.B. 8x400 Meter), trainiert zugleich die Ausdauer und das ganze dauert nicht länger als 2.5 Stunden. Falls man dieses Training gleich nach dem Frühstück absolviert, hat man noch den ganzen Tag Zeit für die Familie. Für mich ist es immer wichtig, dass ich das Training Morgens absolviert habe, denn erst nach getaner Arbeit kann ich jede noch so ausgedehnte Shoppingtour überstehen bzw. das Sonnenbaden erst richtig geniessen. Stretching vor dem morgentlichen Lauftraining und Blick auf Delray Beach :

 

31.12.11 : 2. Platz beim South Florida Fair Run in Palm Beach/Florida
Ueber Weihnachten und Neujahr bin ich mit meiner Freundin Laura dem Winter entflohen und nach Florida geflogen. Besonders praktisch, da ihre Eltern dort leben. Zwar gibt es nicht so viele Silvesterlaeufe, aber das Laufen zum Jahresende wird auch dort immer popolaerer. In den USA ist die verbreiteste Distanz ein 5km Lauf, im Gegenstatz dazu finde die meissten Laeufe in Deutschland ueber 10km statt. Der Vorteil ist, dass diese kurze Distanz von Jugend bis ins hohe Alter und auch von nicht ganz so fitten Laeufern bewaeltigt werden kann. So standen dann auch 489 Lauefer im Alter von 10 bis 83 am Start. Bei warmen angenehmen Temperaturen bin ich immer besondes motiviert und so drueckte ich von Anfang an mit aufs Tempo. Bis Kilometer 3.5 waren wir dann noch eine Gruppe mit 5 Laeufer, bevor der Sieger John Reback das Tempo nochmals anzog und eine Luecke entstand, ich konnte als einziger halbwegs folgen, jedoch die entstandene Luecke von 30 Metern nicht mehr bis ins Ziel schliessen. Mit meiner Zeit von 16:43 Minuten war ich absolut zufrieden, war ein schnelles Rennen und ich konnte die Lokal Heros etwas aergern. Mit einer wunderschoenen Strecke im Okaheele Park, um eine kleinen See herum zu laufen : 

Ergebnisse hier :
1. John Reback (USA) 16:34min
2. Bernd Weis, SG Dettingen, 16:43min
3. Ed Turrentine (USA) 16:55min

Bin dann mal weg und ab dem 23. Dezember in Florida. Ausfuehrlicher Bericht folgt noch.

Das war das Jahr 2011