Bernd Weis - 37. Platz und bester Deutscher New York Marathon 2007. Deutsche Duathlon Meisterschaften Elite: 4. Platz 2007 sowie 10. Platz 2009 und 2012

    

08.06.13 : Stadtlauf über 10km in Bad Urach

Nachdem in den letzten Jahren die Laufstrecke geändert und verlängert wurde, ging es auf 12 Runden (!) durch die Altstadt. Eine Vielzahl an Helfern, die als Rundenzähler fungierten behielten den Überblick über die absolvierten Kilometer.

Das nasskalte Wetter der letzten Wochen hinterließ auch bei mir seine Folgen, über einer Woche hatte ich mit Rückenschmerzen und einen eingeklemmten Nerven zu kämpfen. Am Montag konnte ich mir kaum die Schuhe und Socken anziehen. Dank der Behandlungen meiner Physiotherapeutin Beate Maute Steinhilber wurde es langsam von Tag zu Tag besser. Schwimmen und Radfahren war bald wieder möglich und lockeres Joggen ging ab Mitte der Woche zum Glück wieder. Nur Schuhe anziehen ging nach wie vor etwas ungelenkig. Auf Grund der Rückenprobleme entschied ich mich den Lauf in mein Training zu integrieren. Zum ersten Mal fand dieser am Abend statt. Somit ideal das Ganze mit einer morgendlichen 3 Stunden Radeinheit und einem anschließenden lockeren Schwimmen zu kombinieren. Ich benötigte einige Runden, um meinen Rhythmus zu finden , meine Beine waren am Anfang doch extrem müde, ja fast schon “bleiern”. Ab Mitte des Rennen ging es besser und ich konnte endlich etwas lockerer Laufen. Ein gutes Training mit Puls 173 und eine 37:57 Minuten Zeit auf der schönen aber verwinkelten Strecke durch die Altstadt kam dann dabei heraus. Jetzt erst einmal meine Rückenprobleme weiter in den Griff bekommen und dann folgen noch genügend Wettkämpfe, bei denen ich wieder Vollgas geben kann. Den Lauf gewann überlegen Daniel Hummervom TSV Trochtelfingen in 33:19 min.  und bei den Damen die Ultraläuferin Pamela Veith vom TSV Kusterdingen in 39:58 min. Weitere Info auf der Webseite des Uracher Stadtlaufs.

26.05.13 : Extreme Wetterlage führt zur Absage der Deutschen Duathlonmeisterschaften beim Powerman Germany !
Am frühen Sonntagmorgen beim ersten Blick aus dem Fenster kam der Schock: Nur 1.5°C und Schnee in Falkenstein ! Da wir schon vor Ort waren, ging es trotzdem zum Start. Dort bereits die ersten Durchsagen, dass der Start verschoben wird, um die Radstrecke zu überprüfen. Um 10:15 Uhr dann die Absage. Es regnete bei 4°C am Start immer noch in Strömen, was aber in höheren Lagen auf der Radstrecke zu schneebedeckten Fahrbahnen führte. Ein Radfahren war nicht möglich bzw. die Abfahrtenn wären auf rutschigen Untergrund zu einem Glückspiel und viel zu gefährlich geworden. Somit wurden auch die Deutschen Duathlonmeisterschaften abgesagt und nur ein Laufwettkampf über 24km ausgetragen.
Eine Entscheidung die ich nachvollziehen kann, trotzdem bin ich unglaublich enttäuscht, denn mein Ziel war eine Top 10 Platzierung im DM-Starterfeld und zumindest ein Podiumsplatz in meiner Altersklasse. Den Lauf habe ich dann nur noch als Training bestritten und dann auch schon nach 16km abgebrochen. Zu lausig waren die Bedingungen, ohne Motivation, denn es gab an diesem Tag nach Absagen der DM nichts mehr zu gewinnen und nichts zu verlieren.


Bild vom Veransalter Powerman Germany  : Schnee führte zur Absage des Duathlons

11.05.13 : 6. Platz beim Radsport360 Cross Duathlon
Nachdem mein Knie keine Probleme mehr bereitet, kann ich endlich wieder Wettkämpfe bestreiten. Für mich immer wichtig, da ich fast nur im Wettkampf schnell Laufen und Radfahren kann. Im Training bin ich immer viel langsamer. Dieses Mal ging´s bis in die Nähe von Darmstadt. Auf den Wettkampf aufmerksam gemacht hat mich mein Cousin Peter, der auch selbst am Start stand (und nach 1:30:01 Std. finishte). Veranstalter Eventpower organisiert normalerweise grössere Veranstaltungen, wie z.B. den Frankfurt City Triathlon, doch ist auch stark aktiv bei der hessischen Duathlonserie, zu dem der Radsort360 Crossduathlon gehört. Gelaufen werden mussten 3.5 Kilometer, anschliessend 32km Radfahren im Gelände und nochmals 2km Laufen. Kurze schnelle Laufdistanzen und eine gute intensive Radeinheit auf dem MTB fand ich ideal für einen weiteren Trainingswettkampf in Hinblick auf die DM in Falkenstein. Allerdings kannte ich die Strecken nicht. Ansonsten hätte ich zumindest andere Reifen für mein MTB gewählt, schmal mit wenig Profil, denn die Strecke war eher flach, schnell und technisch nicht anspruchsvoll und die meissten der Teilnehmer fuhren mit einem Crossrad. Der erste Lauf ging ganz gut, nachdem ich meine Beine nach 2 Kilometer frei gelaufen hatte und ins Rollen kam, stand schon der Wechsel aufs Rad an. Als Vierter ging´s aufs MTB und alle anderen auf die schnelleren Crossräder. Und das hiess für mich immer dran zu bleiben, selber aktiv fahren war schwer möglich und ich bin fast immer am Ende unserer Dreiergruppe geradelt. Beim abschliessenden Lauf waren meine Beine dann leider so bleiern, dass ich meine Konkurrenten ziehen lassen musste. Aber vierter oder sechster Platz macht bei solch einem Rennen auch keinen grossen Unterschied mehr aus. Der Sieger Marc Ordosek ist übrigens ein Crossradspezialist und fuhr von Platz 12 nach dem Lauf bis an die Spitze.

Ergebnisse:
1. Marc Odrosek (RSV Limburg) 1:20:47 Std.
2. Martin Hallisey 1:21:40 Std.
3. Sebastian Sigismund (Skills04 Frankfurt) 1:22:47 Std.
4. Stefan Müller (TSG Limbach) 1:24:31 Std.
5. Christian Morgenstern (ASC Darmstadt) 1:24:30 Std.
6. Bernd Weis (SG Dettingen) 1:24:46 Std.
Infos auf der Seite von Eventpower

05.05.13: 3. Platz Schönbuchlauf 10 km
Die gute Nachricht vor ab: Mein Knie hat gehalten, während und nach dem Lauf hatte ich keine Probleme. Kinesiotape sei Dank, denn das hat mir die nötige Stabilität im Knie gegeben.
Der Lauf fand vor den Toren Stuttgarts statt, in Leinfelden Echterdingen, ganz in der Nähe des Flughafens. Trotzdem handelt es sich um einen Lauf im Grünen, denn nach ca. einem Kilometer läuft man auf einen Radweg durch den Schönbuch. Je nach Strecke, im Angebot stehen Halbmarathon oder 10 km Lauf, kommt die Wendemark je nach der Hälfte und es geht zurück mit Zieleinlauf im Stadion. Die Strecke ist nicht einfach, denn die letzten 2,5 km gehen ständig bergauf. Da ich die Strecke im Detail nicht kannte, lief ich zügig los und war überrascht, dass ich bis Kilometer 2 in Führung lag. Dann allerdings schlossen meine 2 Verfolger auf und wir liefen gemeinsam bis zu den beschriebenen letzten ansteigenden Kilometern. Dort wurden mir die Beine schwer, vielleicht wurde das Tempo auch verschärft, ich kommte jedenfalls nicht mehr folgen. War aber ein guter Trainingswettkampf und im direkten Anschluss gabs als Zugabe noch eine 47km Radeinheit. Vorbei an der Mäulesmühle (bekannt von der TV Serie 'Der Hannes und sein Bürgermeister') über Waldenbuch (Ritter Sport) nach Nürtingen und zurück.
Ergebnisse hier :
1. Christoph Hillebrand (LG Filder) 34:55 min
2. Pascal Huber (TG Bad Waldsee) 35:35 min
3. Bernd Weis (SG Dettingen) 35:55 min

22.04.13 : Startverzicht Duathlon Europameisterschaften wegen Knieproblemen
Wieder zurück aus den USA, wollte ich eigentlich bei der Europameisterschaft in Holland am Wochenende starten. Bisher war langes Sitzen im Flugzeug für mich kein Problem, deshalb ging es auch Morgens in Stuttgart angekommen, direkt in die Firma zur ElringKlinger AG. In der Economy Klasse habe ich da zu gross, keine Beinfreiheit. Ich stehe deshalb immer regelmäßig auf, um mich zu dehnen, aber dieses Mal hatte ich direkt am linken Fuss einen Stromkasten und so konnte ich nie gerade sitzen. Bereits kurz nach dem Flug hatte ich ein unangenehmes Gefühl im linken Knie. Und nach dem Lauftraining am darauffolgenden Tag, bekam ich Knieschmerzen und das Selbe schwoll an. Ein Tag vor dem Wettkampf wollte ich mich testen. Es war zwar Laufen möglich, allerdings spürte ich das Knie sofort wieder, als ich versuchte Tempo zu laufen. Um nicht eine längere Verletzungspause zu riskieren, entschloss ich mich schweren Herzens, auf die EM zu verzichten und erst einige Woche später bei der DM in Falkenstein zu starten.

13.04.13 : 3. Platz Concern Spring Run Central Park 4 Meilenlauf
Organisiert wurde dieser Lauf von der Hilfsoganisation Concern USA. Der komplette Erloes der Veranstaltung wird fuer Hilfsprojekte in Afrika zur Unterstuetzung der Aermsten der Armen verwendet , fuer Schulbildung, medizinische Versorgung und im Kampf gegen Aids. Ist es nicht eine grossartige Chance Sport, fuer einen guten Zweck zu betreiben! Als ich von der Veranstaltung waehrend eines Trainingslauf mit dem Team UrbanAthletics erfuhr, sagte ich spontan zu. Das Wetter in New York wurde seit letztem Sonntag besser, bei milden und sonnigen Tagen laesst es sich ganz anders trainieren und meine Erkaeltung war schlagartig verschwunden. Ausserdem wollte ich unbedingt meinen schwachen Lauf vom letzten Sonntag vergessen machen. Mit fast 1000 Teilnehmer stand ich motiviert und endlich wieder gesund an der Startlinie. Was ein schlechter Lauf mental alles bewirken kann, negative Dinge bleiben einem immer laenger im Gedaechtnis als Positive! Gestartet wurde der 4 Meilen Lauf (meine GPS Uhr zeigte im Ziel 6.53 wellige Kilometer mit ca. 100 Hoehenmetern an) im Norden des Central Parks an den Baseballfeldern der Northern Lawn. Gelaufen wurde eine Runde gegen den Uhrzeigersinn, vorbei am Reservoir (einer der groessetn Wasserreservoirs der Stadt) , vorbei an den Strawberryfields (beliebte Liegewiese), Tavern on the Green (Ziel des NYC Marathons), Metropolitan Museeum, Engineersgate und zurueck zu den Basballfeldern. Da der Startbereich zielmlich schmal war, stellte ich mich in die erste Reihe und rannte die ersten Meter schnell los. Nach ca. 200 Metern reduzierte ich mein Tempo und reihte mich in die aus 5 Laeufern bestehende Spitzengruppe ein. A. Rosales verschaerfte das Tempo nach einen Kilometer und der spaeter Sieger konnte sich von uns absetzten. Es folgten 3 “rolling hills” , wobei ich versuchte so wenig als moeglich Energie zu verschwenden. Denn nach 4km folgt der Cathill (vorbei am Metropolitan Museeum), an dem ich sicher war, dass unsere kleine Gruppe sich weiter “aufloesen “ wird. Ich zog am Anstieg hinauf an, allerdings konnte Peter Heinz folgen, der Rest fiel ab. Es folgten 2 Attacken von Ihm und eine von mir, aber etwas ca. 800 Meter vor dem Ziel konnte ich eine weitere Tempoverschaerfung nicht mehr folgen , lief allerdings als ungefaehrdeter Dritter im Ziel ein. Alle Infos unter hier .
Ergebnisse:
1. Abel Rosales  (Mex) 22:11 min.
2. Peter Heinz (USA) 22:35 min.
3. B. Weis (SG Dettingen) 22:46 min.

07.04.13 : Scotland Run 10K im Central Park
Einer der groessten und schoensten Laeufe in New York durch den Central Park mit 7838 Teilnehmer im Ziel. Alles im Zeichen von Schottland, mit Dudelsackmusik und Laeufer in Kilts! Im Vorfeld voller Freude und ansteigender Form, musste ich zuerst eine Erkaeltung verarbeiten (auch hier ist es fuer die Jahreszeit viel zu kalt mit 3C) und dann noch kurz davor eine Magen Darm Grippe. Zwar fuehlte ich mich erholt von der Krankheit, allerdings zeigte sich sehr schnell, dass ich noch nicht fit bin. Meine Muskulatur schmerzte bei jedem Schritt und so konnte ich das Ganze weder geniessen noch eine schnelle Zeit hinlegen, den trotz huegeliger Strecke war die Konkurrenz gross und haette einem zu einer schnellen Zeit verhelfen koennen. Und so steht fuer mich nach wie vor ein Fragezeichen hinter meinem momentanen Leistungsvermoegen. Denn eine 36:39 Minuten Zeit fuer 10km gibt mit weder Motivation noch Selbstvetrauen vor der anstehenden Duathlonsaison. Ein Bericht mit Bildern zum Lauf gibt es auf der Seite von NYRR .
Ergebnisse hier: 1. Wegahey Twfayu (Eth) 30:17 min.
2. Matthew Forys (USA) 30:17 min.
3. Tesfaye Assefa Dube (Eth) 30:36 min.


24.03.13 : Saisonstart mit 10. Platz Central Park Duathlon
Auch in New York laesst der Fruehling auf sich warten. Ein Duathlon bei 2C ist eine recht frostige Angelegenheit. Mir mal wieder zu kalt, auch wenn es sonnig war. Ich komme einfach nicht auf Temperatur, selbst beim Laufen sind meine Beine steif vor Kaelte, ganz zu schweigen auf dem Rad. Aber bei der Saisoneroeffnung kann man noch keine Topleistungen erwarten.
Der March Madness Duathlon ist einer der populaersten Multisportveranstaltungen in der Stadt und so standen ueber 600 Teilnehmer an der Startlinie. Es ging ueber die Distanzen 3.5km Laufen, 20km Radfahren und nochmals 3.5km Laufen. Der Wettkampf wurde im Central Park veranstaltet. Laufstart am Boathouse , vorbei am Metropolitan Museeum und nach dem Wendepunkt das Ganze zurueck. Das RAafahren ging es ueber zwei Runden durch dem Park mit einigen” rolling hills”. Speed garantiert bei solch kurzen Distanzen. Die Jugend ging dementrechend das Rennen mit Vollgas an, ich dahinter in ca. 10 Position. So sehr ich auch versuchte Gas zu geben, schneller ging irgendwie nicht. Zurueck in der Wechselzone, eine weitere Herausforderung : Wechsel in Radschuhe und Helm aufziehen mit dicken Handschuhen, keine leichte Uebung! Rauf aufs Rad und gleich einmal ein Paar Leute ueberholt. Doch weiter nach vorne kam ich nicht. Kurz vor dem Ziel wurde ich dann auch noch uebersprintet. Was mir fast egal war, lag ich trotzdem in den Top 10 und meine Oberschenkel waren seit dem Radfahren eh so kalt, dass an einen Schlusssprint nicht zu denken war.

Ergebnisse hier :
1. Timothy Clark (Brooklyn) 58:39h
2. Anthony Patuzzo (Rair Lawn) 58:46h
3. Ryan Eason (Brooklyn) 59:28h
10. Bernd Weis (SG Dettingen) 1:01:49h

16.03.13 : Kreiswaldlaufmeisterschaften in Dettingen/Erms über 5.8km

Zwar findet jedes Jahr der Ermstal(Halb-)marathon statt und führt vom Metzingen auf Radwegen über Dettingen nach Bad Urach und zurück. Aber wann gibt es das schon einmal, einen Wettkampf der nur 500 Meter von meiner Wohnung entfernt startet. Bedingt durch den langen, kalten und schneereichen Winter nahe der Schwäbischen Alb, habe ich momentan noch Trainingsdefizite. Zwar konnte ich immer irgendwie trainieren, davon viel im Fitnessstudio, aber ich musste mich wohl oder übel auf Kraft- und Ausdauertraining konzentrieren. So fehlt mit momentan die Schnelligkeit. Ideal, um die Waldlaufmeisterschaften in mein Training zu integrieren. So standen morgens 65 km Radfahren auf dem Programm, kurzer Pause und am Nachmittag dann der Wettkampf.
Der Start erfolgte im Stadion, danach ging es auf die 5 Mal zu laufende Runde, an der Erms entlang und ums Sportzentrum Neuwiesen herum. Trotz einige Ecken und scharfen Kurven war die Strecke gut zu laufen. Nach dem Radfahren waren meine Beine müder als erwartet und so hoffte ich insgeheim auf wenig Konkurrenz. Doch „leider“ standen ein paar schnellere Läufer mit mir am Start. Die erste Runde waren wir noch zu Fünft und ich und Michael Wetzel hielten das Tempo hoch. Doch eine kurze Attacke zu Beginn der zweiten Runde konnte ich nicht folgen. Die Gruppe zerfiel, gemeinsam mit Markus Schenk konnten wir allerdings ab Runde 3 den Rückstand konstant halten. Somit lief alles auf einen Schlusssprint um den zweiten Platz hinaus. Doch dann kurz vor Ziel rebellierte mein Magen. Das Mittagessen war vielleicht zu viel gewesen und so konnte ich am Ende leider nichts mehr zu setzen und lief als Gesamtdritter ein. Den Titel bei den Aktiven konnte ich zwar nicht gewinnen, jedoch war ich mit Abstand der „älteste schnellere Läufer“ und so habe ich zumindest den Kreistitel bei den Masters gewonnen. Zusätzlich die Mannschaftswertung mit meinen Trainingspartnern Steffen Holder und Hartmut Reck.

Ergebnisse:
1. Michael Wetzel (AST Süssen) 20:32 min.
2. Markus Schenk (LV Pliezhausen) 20:47 min.
3. Bernd Weis (SG Dettingen) 20:53 min.
8. Steffen Holder (SG Dettingen) 23:19 min.

27.01.2013 : 17. Platz Dirty Race Cross-Duathlon bei winterlichen Bedingungen
Dieses Jahr waren die Bedingungen beim Cross-Duathlon extremer als sonst. Nicht so dirty und schlammig wie sonst, sondern da die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt bei -2°C lagen, war die MTB-Strecke zum grössten Teil schnee- und eisbedeckt. Das kalte Wetter und die Streckenverhältnisse schreckten über 100 angemeldete Teilnehmer ab und nur 220 Teilnehmer kamen ins Ziel. Auch ich und mein Vereinskollege Steffen Holder waren uns unschlüssig und der Start wurde erst am Vorabend beschlossen. Zum Glück fuhren wir die MTB Strecke vorher ab, denn diese war teilweise sehr glatt oder verharscht und man musste bei jeder Kurve höllisch aufpassen. Das schwierigste an diesem lausig kalten Tag war allerding die Vorstartphase, ohne Bewegung wurde es einem schnell kalt. Die Zuschauer und Betreuer waren nach dem Rennen komplett durchgefroren.
Nichts desto trotz, da es der ersten Duathlon Wettkämpf des Jahre ist, war das Rennen top besetzt, mit einigen namhaften Profis. An der Spitze Sebastian Kienle (Weltmeister Ironman 70.3) , Nils Fommhold (Sieger Ironman Arizona), Felix Schumann (13. und bester Deutscher bei WM Cross-Triathlon), Uwe Widmann (8. Ironman EM Frankfurt), die MTB Profis Gebrüder Pfrommer, etc.
Für mich war es das erwartete harte Trainingsrennen. Beim ersten Lauf über 5km waren die Beine etwas schwer und ich lief als 16. in die Wechselzone ein. Auf dem MTB wollte ich an diesem Tag nicht alles geben, zu gefährlich waren einige Stellen. Ich selbst musste zwei Mal anhalten, da es kurz vor mir Massenstürze gab und der Weg blockiert war, ich absteigen und durch den Schnee schieben musste, um die gestürzten Teilnehmer und Räder herum. Ich fuhr sehr kontrolliert und immer auf Radbeherrschung bedacht. Mein Lohn : Kein Stutz, aber ich liess einiges an Zeit liegen und beim abschliessenden Lauf war ich zwar einer der Schnellsten, in die Top10 konnte ich mich aber nicht mehr vorarbeiten. Mein Vereinskollege Steffen liess es dagegen auf dem MTB krachen und fuhr nach einem verhaltenen ersten Lauf noch an der Damensiegerin vorbei. In Summe reichte es uns zum Mannschaftssieg bei den Masters.
Das Damenrennen wurde klar von Katrin Müller (Skinfit Racing Team) in 1:16:23 h gewonnen. Bei den Herren war es wesentlich enger und erst beim abschliessenden Lauf konnte sich der Topfavorit Kienle durchsetzten (Homepage Dirty Race).

Ergebnisse (5km Laufen + 15km MTB + 4km Laufen):
1. Sebastian Kienle (TriTeam Heuchelberg) 1:03:38h
2. Marc Dülsen (Team Silla Hopp) 1:04:56h
3. Felix Schumann (EJOT Buschhütten) 1:05:17h
4. Nils Frommhold (Triathlon Potsdam) 1:06:45h
5. Martin Siefermann (Kona National Bike Ranch) 1:06:53h
17. Bernd Weis (SG Dettingen) 1:12:04h (1. M45)
43. Steffen Holder (SG Dettingen) 1:16:20h

13.01.2013 : 7. Platz NYCRuns 10 Meilen im Central Park
Mal etwas anderes und für uns Europäer eine ungewöhnliche Distanz : 10 Meilen , entspricht 16.1km. Start und Ziel war bei „Tavern on the Green“ , dem Ziel des New York City Marathons. Zu Laufen waren 2x 5 Meilen im Central Park mit jeweils 3 “Rollling Hills” pro Runde. Nach einer harten Trainingswoche mit zwei Intervalleinheiten wollte ich den Lauf als Tempodauerlauf gestalten. Und es ging besser als letzte Woche. Endlich habe ich wieder Power, wenn auch noch der Speed fehlt, aber es geht voran und es kam auch eine vernünftige Platzierung heraus. Der Sieger Jerry Faulkner, einer der besten nicht afrikanischen Läufer in der Stadt trainiert auf den Tokio Marathon. Er ist in bestechender Form und man darf gespannt sein, was er in 4 Wochen für eine Zeit laufen wird. Bei den Damen gab es ein spannenderes Rennen, die Siegerin lief erst auf den letzten 3 Kilometern an den beiden vor ihr liegenden Konkurrentinnen vorbei.
Ergebnisse :
1. Jerry Faulkner (NYAC) 53:24 min.               1. Deanna Culbreath 1:05:48
2. Jason Holder (Urban Athletics) 56:12 min.    2. Julie Macalroy 1:06:02
3. Will Guzick (Dashing Clippers) 58:01 min.     3. Karen Frum 1:06:44
7. Bernd Weis (SG Dettingen) 1:00:51 min.

Infos und Ergebnisse auf der Seite von NYCRuns

06.01.2013 : Start mit Joe Kleinermann 10K ins neue Jahr
Happy New Year 2013. Mit Motivation ins neue Jahr. Nach meiner Magen Darm Grippe konnte ich in der letzten Woche endlich wieder trainieren, bei sonnigen 25°C in Florida. Jeden Tag eine Lauf- mit anschließender Radeinheit und auch endlich mal wieder eine lange Radeinheit mit 135km haben Spass gemacht, jedoch auch Spuren hinterlassen. Gerade erst zurück und Wettkampf ist bekanntlich das beste Training, ging´s über 10km durch den Central Park in New York. Erst Umstellung, es hatte nur 0°C am Morgen und die Strecke ist nicht flach wie Florida, sondern recht hügelig. Eigentlich fühlte ich mich gut, doch richtig schnell ging´s irgendwie nicht. Die Konkurrenz ist in New York bekanntlich gross und so findet man auf den vorderen Plätzen auch fast nur Läufer aus Afrika. Schade, denn mit einer normalen Zeit (ca. 2 Minuten schneller), wäre trotzdem ein Platz unter den ersten 10 möglich gewesen. Aber das Jahr fängt erst an und meine Form ist sicherlich erst im Frühjahr wirklich gut. Also gelassen bleiben und weiter trainieren…    (Alle Infos unter NYRR

      

Ergebnisse :                                    Damen :
1. Tefera Demesse 0:30:31                1. Gurmu Muliye 35:56
2. Bokan Tariku Aboset 0:31:15          2. Vongvorachoti Jane 35:59
3. Lemma Fikadu 0:31:34                   3. Curham Megan 36:43
28. Weis Bernd 0:37:22                     (Insgesamt 3144 Läufer/innen)

30.12.12 : 8. Platz Boca Raton 10K
Zum Jahresabschluss nochmals etwas besonderes, einen Lauf im sonnigen Florida. Dem deutschen milden Winter entflohen besuchen wir immer um Weihnachten und Neujahr meine Schwiegereltern in Florida. Leider war die Vorbereitung alles andere als Gut verlaufen, den Laura und ich waren 3 Tage mit Magen Darm Grippe im Bett gelegen. Gerade noch rechtzeitig ging es uns besser und so standen wir mit ueber 700 Lauefer an der Startlinie. Mit nur 15 Grad war es am Morgen doch recht Frisch, zum Laufen aber optimal. Ich wusste nicht, ob ich ueberhaupt schnell Laufen konnte und wie das ganze mein Magen verkraftet. Die Strecke eigentlich ganz einfach: 2 Kilometer an der Kueste entland, dann durch Boca Raton, Wendepunkt und das Ganze wieder zurueck mit Ziel im Spanish River Park. Mit Rueckenwind ging es los. Ich liefe kontrolliert und spuerte, dass meine Beine Ok waren, die Power aber fehlt. Und so liefe ich mein Rennen, lies die Spitze ziehen und konnte am Ende gegen den Wind wieder aufholen und zwei Plaetze gut machen.         (Finish im roten Trickot)

Die Strecke ist toll, landschaftlich schoen an der Kueste entlang und abwechslungsreich mit dem Part durch die Stadt. Am Wendepunkt kann man seine Konkurrenten oder nur den persoenliche Laufstil jedes Einzelnen beobachten. Ich schaute mich nach Laura um, die fast kein Lauftraining in den Beinen hatte und dann noch kranker als ich war. Sie schlug sich wacker und sah zumindest optisch besser als ich aus. Mein Magen rebellierte eigentlich nur vor dem Lauf und im Ziel mit 6 Besuchen auf dem “Stillen Oertchen” , dazwischen zum Glueck 37 Minuten nicht. Nach der Siegerehrung mit dem Rad 40 Kilometer zurueck. Genug Kalorien verbrannt und so ging es nach einem tollen Trainingstag zum Bruch Buffet mit der ganzen Familie.                        (Tochter Lulu schmeckt die Siegertrophae)
               

Ergebnisse:
1. Seth Protector (Orlando) 32:33 min.
2. Anthony Deleva 34:55 min.
3. John Reback (West Palm Beach) 34:56 min.
8. Bernd WEIS 36:52 min. (1. Masters)
Infos und alle Ergebnisse hier 

15.12.12 : Ted Corbitt Classic 15K im Central Park NYC

Ted Corbitt war zu seiner aktiven Zeit Langstreckenläufer und nahm u.a. bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki beim Marathon teil. Später wurde er der erste Präsidenten des New York Road Runners Clubs (NYRR), welche jedes Jahr den New York City Marathon veranstaltet.
Ich bin zwar erst am Donnerstag Abend in New York gelandet, wollte mir aber das Rennen nicht entgehen lassen. Zumal ich eine Wettkampfpause gemacht habe und wieder motiviert bin. Ausserdem war die Wetterprognose deutlich besser als fürs winterliche Deutschland. Bereits Morgens um 8:30 Uhr ertönte der Startschuss und über 4000 Läufer wurden auf die 2 hügligen Runden durch den Central Park geschickt. Meine Beine waren allerdings noch recht müde vom langen Flug, aber da ich erst wieder in ein Paar Tagen ins regelmässige Training einsteigen werden, war der Lauf zumindest mal wieder ein gutes Training. Die Zeit und Platzierung war somit zweitrangig. Motivation konnte ich mir holen, allerdings steht einiges an Trainingsarbeit bevor.
Bemerkenswert ist allerdings die Siegerzeit bei den Damen, die einen neuen Streckenrekod bedeutete: Grosses Ziel für Delilah wird nächstes Jahr die IAAF Cross WM sein. Wir dürfen gespannt sein, denn mit solchen Zeiten kann sie mit den Afrikanerinnen mithalten.

Ergebnisse hier :                               Damen :

1. Justin Scheid (Morris Plain) 49:00     1. Delilah Dicresenzo (NYTC) 50:47

2. Philip Cawkwell NYAC) 49:14           2. Megan Forster(WBTC) 58:31

3. Emiliano Garcia (Elmhust) 50:28       3. Fiona Bayly (UATH) 58:46

34. Bernd Weis 57:25 min.       (auf dem Bild links aussen)               Bericht auf NYRR hier

New York Marathon abgesagt, trotzdem laufen Tausende im Central Park oder helfen vor Ort: Bericht in NY Daily News

01. Nov. : 4. Platz Kaeppelesberglauf 7.3 km
Der Blick aus dem Fenster am Morgen verprach nichts Gutes. Es regnete so stark, dass ich beschloss im Bett zu bleiben und das Rennen auszulassen. Doch 'leider' hoerte es um 8 Uhr auf zu regnen, schlafen kommte ich auch nicht mehr und nur deshalb stand ich an der Startlinie. Der Regen war einem sonnigen Tag gewichen, der Lauf durch den herbstlich bunten Wald aufs Nuertinger Kaeppele hat wie immer Spass gemacht. Auch wenn meine Laufform nicht die beste war. Aber nach muskulaeren Problemen in den letzten Wochen war es endlich mal wieder ein schneller Lauf fuer mich. Bereits nach einem Kilometer setzte sich der spaetere Sieger Max Dapp ab. Dann folgte ich und Luigi, im Schlepptau Matthias. Als es nach 3 Kilometer in den laengeren Anstieg ging, konnte ich erst Luigi, dann auch Matthias nicht folgen. Zwar war Platz Drei an diesem Tag moeglich, denn ich lief nur 30 Meter dahinter, doch die Luecke konnte ich bis ins Ziel nicht mehr schliessen.
Ergebnisse:
1. Max Dapp, SV Ohmenhausen, 27:27 min.
2. Luigi Franceschi , SVO, 28:43 min.
3. Matthias Vosseler, LG Filder, 29:34 min. 
4. Bernd Weis, SG Dettingen, 29:50 min.

Bei den Damen siegte Monika Pletzer in 33:00 min. Zumindest in einem Punkt war ich der Schnellste: Erst um 8 Uhr aufgestanden, bereits 45 Minuten spaeter als Erster bei den Startunterlagen und die Nr. 1 erhalten :-)

Presse-Berichte ueber die Cross-Duathlon DM im BWTV und in der Südwest-Presse , sowie der Film auf Kraichgau-TV

06.10.2012 : 10. Platz Deutsche Cross Duathlon Meisterschaften in Eichelberg und Deutscher Mannschaftsmeister                       

Cross Duathlon ist die Kombination aus Cross-Laufen und MTB fahren im Gelände, abseits von Strassen. Eichelberg im Kraichgau gelegen (nur 15km entfernt vom Hoffenheimer Fussballstadions), mit seinen vielen Hügeln und Weinbergen bildete hierfür die optimale Kulisse: Anspruchsvolle , abwechslugsreiche Strecken mit einem ständigen auf und ab. Die Distanzen betrugen 7.5km Laufen, 22km MTB fahren und nochmals 5km Laufen. Da wir nur eine ca. 1.5 Stunden Anfahrt haben, quasi eine deutsche Meisterschaft vor der Haustüre, konnte ich 4 Vereinskollegen motivieren mitzumachen. Denn es ging nicht nur um Einzel -, sondern auch um einen Mannschaftstitel. 

Wie bei einer Meisterschaft üblich, wollte jeder der 200 Teilnehmer am Start vorne stehen. Da der Startbereich sehr eng war, hatte ich totz eines schnellen Starts Probleme, wurde eingekeilt und musste mir den Weg nach vorne kämpfen. Nach 500 Meter ging es dann gleich sehr steil bergab. Das war schon der erste Extremtest für die Oberschenkel. Unten im Tal angekommen über Wiesen und durch Matsch, da waren meine Oberschenkel bereits dick, an ein kontrolliertes Laufen nicht mehr zu denken. Nach ca. 2 km folgte dann ein weiterer „Hammer“. Es musste eine steile Wiese senkrecht hinaufgerannt werden. Erst auf der drittes Laufrunde fand ich meinen Rhythmus und konnte den Anschluss an einige Athleten wieder herstellen. Gut für die Psyche, denn nach der ersten Laufrunde befand ich mich nur auf Position 25 und war schon etwas frustriert. Wie es sich im nachhinein zeigte, hatten beim ersten Lauf einige Athleten überpaced und brachen später ein.                                                           Im steilen Anstieg mit Frieder :

Jetzt war ich im Rennen "angekommen", fühlte mich auf dem Rad gut, fuhr aggressiv die Anstiege hinauf und konnte mich nun nach vorne arbeiten. Auf den Trailstücken ging ich zwar immer etwas auf Sicherheit. Mein Devise, lieber etwas vorsichtiger auf den Singel-Trail-Abfahrten, als stürzen und dadurch mehr Zeit verlieren. Eigentlich bin ich kein Cross-Spezialist, doch für diesen Wettkampf bin ich im Vorfeld öfters auf dem MTB gesessen. Im Frühjahr habe ich mir ein neues Rad zugelegt. Mein Altes war nach 12 Jahren am Ende und nicht einmal mehr auf dem Weg zur Arbeit zu gebrauchen.

Nach dem MTB war ich 12ter und obwohl ich Vollgas gefahren bin, fühlte ich mich zu Beginn des abschliessenden Laufs noch gut. Natürlich waren meine Beine schwer, aber Konkurrenten knapp vor mir liessen noch Hoffnungen auf eine bessere Platzierung zu. „Zum Glück bin ich Alt, zum Glück kann ich leiden“. Denn die letzten 5km waren reine Willenssache und so gelang es mir noch zwei Plätze gut zu machen. Nun ja, Einer stand plötzlich am Wegesrand mit Krämpfen und den Anderen habe ich am steilen Anstieg über die Wiesen noch niedergekämpft und sicherte mir somit den 10. Platz in der Einzelwertung. Nun hiess es warten auf meine Vereinskameraden. Frieder Reusch, mit dem ich einige Zeit gemeinsam gelaufen und mit dem ich die ersten MTB Kilometer geradelt bin, kam bereits kurze Zeit nach mir ins Ziel. Andi Wolfer, den ich das ganze Rennen nicht gesehen hatte, folgte mit kurzem Abstand. Er muss wohl eine ganz starken Tag auf dem MTB erwischt haben. Im übrigen gestaltete sich der Kampf um die Plätze wie das Finale beim Berlin Marathon, von einem Sprint konnte hier nicht mehr die Rede sein, so platt waren wir alle im Ziel ! Und nach einigem Warten war es dann sicher, wir hatten uns den Titel des Deutschen Mannschaftsmeister geholt, vor dem Teams von TUS Schleiden und dem TVE Netphen. Unser Meisterteam:  v.l. Lukas , Frieder , ich , Oli , Andi

Ergebnisse hier :                                               Damen:
1. Florian Brosch (TV Bad Orb) - 1:36:04 Std.        1.Eva Böhrer (SG Orlen) - 1:52:10 Std.
2. Michaerl Wetzel (AST Süssen) - 1:37:29 Std.     2. Caprice Giehl (TVE Netphen) - 1:55:04
3. Mathias Frohn (TUS Schleiden) - 1:37:43 Std.    3. Nadja Lindner (ATS Kulmbach) -2:00:54
4. Lars Erik Fricke (AC Apolda) - 1:38:11 Std.         4. Bettina Haas (VFL Pfullingen) - 2:03:22
5. Marcel Stein (SG Adelsberg) - 1:40:21 Std.        5. Kistin Burser (Team Oberpfalz) -2:03:42
6. Christian Hoffmann (BSV Friesen) - 1:41:01 Std.
7. Malte Plappert (Tri Team Heuchelberg) - 1:41:52 Std.
8. Sebastian Siegismund (Skills 04 Frankfurt) - 1:42:04 Std.
9. Thomas Bang (SV Mannheim) - 1:42:16 Std.
10. Bernd Weis (SG Dettingen) 1:43:37 Std.
18. Frieder Reusch (SG Dettingen) - 1:47:46 Std.
21. Andreas Wolfer (SG Dettingen) - 1:48:30 Std.
49. Oliver Schotte (SG Dettingen) - 1:59:13 Std.
56. Lukas Weithoff (SG Dettingen) - 2:01:08 Std.             (Der Bericht auf TRI2B)

16.09.2012 : Tübinger Stadtlauf 10km

In diesem Jahr gab es einige Neuerungen gegenüber den Vorjahren. Mit neuem Organisationsteam : Dieter Baumann in Kooperation mit dem Sportinstitut Tübingen. Mit einer neuen Strecke, verlängert von 7.5km auf 10km und mit neuem Start/Ziel vor der Aula/Unibibliothek im Zentrum. Und mit einem neuen Hauptsponsor : Erbe Elektromedizin GmbH. Wie schon in den Jahren zuvor standen 30.000 Zuschauer an der Strecke und sorgten für eine unglaubliche Stimmung. In diesem Jahr wollte der Olympiateilnehmer über 5000m Arne Gabius in die Phalanx der afrikanischen Läufer einbrechen, um nach Jahren wieder einen Sieg eines Deutschen zu landen. Doch trotz toller Zeit und einem couragierten Lauf gelang ihm dies nicht. Ich selbst erwischte einen „schwarzen Tag“. Meine Beine waren so bleiern, dass mir selbst die tolle Unterstützung des Publikums und meiner Freunde nicht half und ich richtig leiden musste und das ist das bittere, ohne ein schnelles Rennen absolvieren zu können. Nach dem ersten Bier im Neckarmüller Biergarten sah „die Welt schon wieder ganz anders aus“ und wir genossen den Tag mit einem Besuch des Umbrisch Provenzalischen Marktes in der Innenstadt Tübingens.

Stadtlauf Tübingen mit kompletten Ergebnisse hier :

1. Meugich, Richard (Ken) 29:02 min.

2. Korir, Edwin (Ken) 29:04 min.

3. Ngeny, Frederick (Ken) 29:08 min.

4. Kosgei, Titus Kipchumba (Ken) 29:16 min.

5. Gabius, Arne (LAV Asics Tübingen) 29:20 min.

11.09.2012 : 9. Platz Bayrische Duathlonmeisterschaften in Hersbruck

In der Nähe von Hersbruck fanden dieses Jahr die bayrischen Meisterschaften über die Distanzen 10km Laufen, 40km Radfahren und nochmals 5km Laufen statt. Bevor im Oktober die deutschen Meisterschaften anstehen, wollte ich meine Form testen und mir die nötige Wettkampfhärte holen. Den traditionell ist das Niveau in Bayern im Duathlon hoch und Hersbruck liegt ganz in der Nähe von Roth, einem der Zentren des Ausdauermehrkampfs.

Die Lauf- und die Radstrecke war überwiegend im Wald, was an diesem Tag kein Nachteil war, stieg das Thermometer doch im Laufe des Tages auf 28°C. Doch der Wettkampf gestaltete sich für mich nicht so leicht, konnte ich doch schon nach 2 Kilometern den Anschluss an die Spitzengruppe nicht halten. Ein Punkt an dem ich arbeiten muss, mir fehlt vor allem auf den ersten Kilometern noch der richtige Punsch im Laufen. Ab Kilometer 5 lief es dann endlich rund und ich konnte mich auf den 10. Platz vorarbeiten. Meine Zeit von 37:14 min. für 10km ist nicht gerade berauschend, allerdings war die Laufstrecke ein ständiges auf und ab und selbst der schnellste Läufer lief nur eine 34:39 Minuten.

Nun folgte das Radfahren, nachdem ich nochmals zusätzlich ein Paar Sekunden bei einem schlechten Wechsel verloren hatte. Meine Beine fühlten sich zwar nie gut an und waren immer etwas steif, aber ich konnte den Abstand nach vorne verkürzen und fuhr die 40km in 1:04:36 Std. (inklusive 546 Höhenmeter). Meine Muskulatur waren danach jedoch ziemlich fertig und ich benötigte leider 2 Kilometer , um wieder ein vernünftiges Tempo laufen zu können. Zu viel, denn in dieser Zeit hatten meine Verfolger wieder aufgeholt und ich verlor noch im „Zielsprint“ (naja mehr Kampf und Krampf) einen Platz und belegte letztendlich den 9. Platz. Den Rest des Tages verbrachten wir dann am Rothsee, mit Sonnenbaden und einem kurzem Schwimmen im doch so kühlen Gewässer. Zumindest meinen Beinen tat das kalte Wasser gut.

Ergebnisse und Infos hier :

1. Ingo Ulmer (Run&Bike Kelheim) – 1:54:10 Std.

2. Dominik Mages (TV Fürth 1860) – 1:57:00 Std.

3. Manfred Rubenbauer (Tristar Regensburg) – 1:57:46 Std.

9. Bernd WEIS (SG Dettingen) – 2:01:46 Std. Std.

 

19. August : 23. Platz beim Powerman World Serie Duathlon in Weyer/Österreich
Im beschaulichen Weyer im Naturpark Kalkalpen (nahe Steyr/Linz) wird nun schon seit Jahren einer der schönsten und anspruchsvollsten Duathlons mit den Distanzen 15.6km Laufen + 82.4km Radfahren + 7.3km Laufen ausgetragen. Viele Profis nutzen den Wettkampf nochmals als letzen Härtetest für die in 3 Wochen stattfindenden Weltmeisterschaften in Zofingen/Schweiz. Ich konnte den Wettkampf trotz längeren USA Aufenthalts bestreiten. Zwar kam ich nicht so sehr zu einem geregelten Training und der Rückflug war auch erst 3 Tage vor dem Wettkampf möglich. Dafür war ich aber die Hitze gewöhnt, hatte ich in den letzten 2 Monaten kaum Tage mit Temperaturen unter 30°C.
Trotz dieser heissen Bedingungen wurde beim ersten Lauf nicht taktiert und es wurde gleich ein hohes Tempo angeschlagen, um das Feld zu sortieren. Ich versuchte trotzdem etwas kontrolliert anzulaufen und hoffte dann von Kilometer zu Kilometer mich nach vorne zu arbeiten. Aber ich spürte bereits recht früh, dass meine Beine nicht besonders frisch sind und dass ich in den letzten Wochen kein Tempotraining machen konnte, um meine Zerrung verheilen zu lassen.
So hiess es an diesem Tag Schadensbegrenzung, um noch ein halbwegs gutes Ergebnis zu erzielen, aber mehr als ein 23. Platz war dieses Jahr nicht drin. Aber trotzdem liebe ich diesen Wettkampf mit seinen Bergen und den langen Anstieg beim Radfahren auf die Kreuzgrubenhöhe.
An der Spitze siegte wieder einmal der amtierende Weltmeister Vansteelant , doch in dieses Mal konnte die Konkurrenz zumindest zeitweise mithalten.
1. Joerie Vansteelant (Bel) - 3:28:16 Std.
2. Soren Bystrup (Den) - 3:31:14 Std.
3. Anthony Le-Duey (Fra) - 3:34:08 Std.
23. Bernd Weis (3. AK40) 4:02:16 Std.
Bei den Damen siegte Susanne Svendson (Den) in 4:09:44 Std. Alle Infos Powerman Weyer

21.07.2012 : Boomer 10K im Central Park NYC
Another Race in the Park mit 5000 Laeufern , doch leider gibt es diese Mal nichts erfreuliches zu berichten. Eigentlich lag ich ganz gut im Rennen und lief auf Position 10, bevor ich mir die Oberschenkelrueckseite gezerrt habe. Seit geraumer Zeit hatte ich damit Probleme, aber eigentlch dachte ich, dass es nach 2 Wochen leichtem Training wieder in Ordnung ist. Bei Kilometer 6 spuerte ich ploetzlich ein starkes Ziehen und der Muskel wolte nicht mehr. So habe ich wohl oder uebel das Tempo verringern muessen und bin nur noch ins Ziel gejoggt. Jetzt heist es erst einmal Geduld haben und die Zerrung auskurrieren. Zumindest Radfahren und Schwimmen kann ich in naechster Zeit und so werde ich auch keine Entzugserscheinungen vom Laufen bekommen. Mein Cousin Frank lief dagegen bei seinem ersten 10km Lauf eine 47er Zeit. Alle Infos www.nyrr.org

            
24. 06.2012 : 3. Platz Achilles Hope & Possibility (5 Meilen) Lauf
Eine Veranstaltung, die Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen bringt. Der Erlös kommt Achilles International zu Gute, eine gemeinnützige Organisation, die mit Hilfe von Sport Menschen Selbstvertrauen und Glaube an die eigene Leistungsfähigkeit (zurück) gegeben möchte. Achilles bietet Lauf-, Rollstuhl- und ein Triathlonteams für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen an, sowie spezielle Programme für Kinder, Kriegsveteranen und ehemalige Drogenabhängige. In Zusammenarbeit mit NYRR Club fand ein 5 Meilen Lauf (= 8.05km) im Central Park New York statt, mit 3447 Teilnehmern.
Wie immer ist die Konkurrenz bei einem Lauf in New York gross. Vom Start weg drückten 2 Afrikaner mächtig aufs Tempo. Ich führte die erste Verfolgergruppe mit 4 Läufern an. Ein Japaner attackierte nach 2 Kilometer am ersten Anstieg und somit lag ich nun um Position 4. Doch bei der 3 Meilen Marke änderte sich plötzlich alles. Der vermeintlich zweitplatzierte Afrikaner joggte uns entgegen und stieg aus, der Japaner explodierte und am nächsten Anstieg verkleinerte sich unsere Gruppe und wir waren plötzlich nur noch zu Zweit. Aber auch meine Beine wurden schwer und ich konnte am letzten Anstieg nicht mehr folgen und auch auf den letzten 1,5 flachen Kilometern die kleine Lücke zum Zweiten nicht mehr schliessen.

Ergebnisse hier :
1. Alene Reta (ETH) 24:22 min.
2. Matthew Basile (USA) 28:33 min.
3. Bernd Weis 28:44 min.

Bei den Damen siegte Alemtsehay Misganaw aus Kenia in beeindruckenden 27:42 Minuten noch vor uns Männern.


10.06.12 : Baden Württembergische Halbmarathon Meisterschaften in Bräunlingen
Bräunlingen im Schwarzwald gelegen, ist durch seinen Marathon im Herbst bekannt. Anlässlich der Heimattage entschloss sich der selbe Veranstalter ein Meisterschaftsrennen auszutragen. Auf einer flachen Strecke, dann noch mit starken Läufern aus ganz Baden Württemberg, da muss doch eine schnelle Zeit drin sein, dachte ich mir. Doch leider gab es kräftige Windböen, was allgemein die Laufzeiten drückte.                       (Ich rechts aussen mit Nr. 726)

Am Anfang lief es ganz gut. Ich fand eine Gruppe und nach einigen Kilometern fühlte ich mich immer besser (mittlerweile brauche ich immer einige Kilometer, bis ich ins „Rollen“ komme). Doch leider gab es nur 3 Verpflegung Stellen auf 21km, für mich bei warmen 20°C und böigem Wind eindeutig zu wenig. Beim ersten Isodrink nach Kilometer 6 gleich Magenkrämpfe (na toll) und dann später, auf Grund von zu wenig Flüssigkeit, Wadenkrämpfe. Und so konnte ich die letzten 6 Kilometer kein Tempo mehr laufen und viel vom 10ten auf den 13ten Platz zurück und wäre fast noch von der Gruppe hinter mir eingeholt worden. Aber manchmal hat man Wettkämpfe, da gibt man alles und die Leistung stimmt, man landet aber auf einem undankbaren 4ten Platz. Und dann gibt es Tage, da läuft es überhaupt nicht und am Ende steht man auf dem Siegerpodest und holt den Titel in der AK40.

Ergebnisse hier  :                                                        Damen:
1. Holger Freudenberger (TSG Heilbronn) 1:10:49 Std.    1. Simone Maissenbacher 1:22:47
2. Peter Keinath (SV Ohmenhausen) 1:12:50 Std.     2. Anja Maurer (TF Feuerbach) 1:25:48
3. Johannes Weingärtner (TSG Schw. Hall) 1:13:19  3. Elke Brenner (LG Neckar Enz) 1:26:04
13. Bernd Weis (SG Dettingen/Erms)1:17:58 Std. – BaWü Titel 1. AK40

Besser lief es meinen Trainingspartnern vom SV Ohmenhausen. Peter Keinath (2) , Michael Leibfarth (6) und Markus Ruopp (7) haderten zwar auch mit den Bedingungen, gewannen allerdings den Mannschaftstitel.

03.06.2012 : 5. Platz Erbacher Duathlon 4.5/25/4.5km
Den Erbacher Duathlon hatte ich eigentlich schon länger einmal machen wollen, jedoch hat es sich bisher nie ergeben. Doch da dieses Jahr keine Veranstaltung im nahmen Umkreis stattfand, verschlug es mich gemeinsam mit meinen Vereinskollegen Andreas Wolfer zu diesem Wettkampf nach Rheinland Pfalz. Ein Duathlon mit anspruchsvollen Strecken. Die Laufrunden jeweils im Wald mit einem heftigen Anstieg gespickt und die Radstrecke mit einigen engen Kurven technisch anspruchsvoll, mit vielen kurzen Anstiegen versehen(280 Höhenmeter). Im Vergleich zu den letzten Jahren musste die Radstrecke auf Grund einer Baustelle leicht verändert werden und wurde auf 25 Kilometer verlängert. Aber alles sehr kurzweilig und landschaftlich schön gelegen.
Beim Start legten die Jungen Wilden gleich mal los wie die Feuerwehr und ich hatte Mühe dran zu bleiben. Erst nach 2 Kilometer fand ich meinen Rhythmus, ich war mit meinem Lauf eigentlich zufrieden, wechselte allerdings nur als 7ter aufs Rad! Mit solch einem hohen Niveau hatte ich bei diesem Duathlon nicht gerechnet. War wohl auch in Rheinland Pfalz die einzige Veranstaltung und somit war die Konkurrenz gross. Auf dem Rad lief es dann gut, ich kannte zwar nicht die Strecke (was bei den Kurven von Vorteil ist), arbeitete mich aber nach vorne. Jedoch kam ich nicht ganz an den Dritten und Vierten heran und hatte nach dem Rad ca. 25 Sekunden Rückstand aufs Podium, was ich beim abschließenden Lauf leider nicht mehr erreichen konnte. Meine Splitzeiten betrügen 15:51 min. (7) für 4.5km Laufen, 44:50 min. (3) für 25km Radfahren und 16:05 min. (5) für den zweiten 4.5km Lauf.
Fazit : Es müssen nicht immer die Großveranstaltungen sein, welche einem Spass bereiten. Alle Infos auf der Homepage vom SV Niedererbach.

Ergebnisse:                                          Damen:
1. Tim Meyer (KTT 01) 1:13:40 Std.       1. Rebekka Otterbach (TVE Netphen) 1:32:58 Std.
2. Hendrik Lenz (3 Force) 1:15:51 Std.    2. Daniele Bargholts (Action Stars) 1:33:48 Std.
3. Sebastian Leins (KTT 01) 1:16:19 Std. 3. Ute Weber (RSV Telden) 1:35:59 Std.
4. Michael Bonnekessel (Action Stars) 1:16:32 Std.
5. Bernd Weis (SG Dettingen/Erms) 1:16:46 Std.
11. Andreas Wolfer (SG Dettingen/Erms) 1:21:49 Std.

20. Mai 2012 : 11. Platz Deutsche Duathlon Meisterschaften Powerman Germany

Im Rahmen des internationalen Powerman Worldcup Germany in Falkenstein/Sachsen wurden die deutschen Meisterschaften im Duathlon ausgetragen. Dabei mussten 16km Laufen, 65km Radfahren und nochmals 8km Laufen bewältigt werden. Bewältigt ist wörtlich zu nehmen, sind die Laufstrecken und die Radstrecke (mit 1400 Hm) doch extrem bergig, mit einigen giftigen Anstiegen bespickt. Dann noch ein Starterfeld mit allen guten deutschen Duathleten, sowie internationale Profils, inklusive des amtierenden Weltmeisters und man weiss was einen erwartet.
Ich selbst bin erst am Freitag Morgen aus den USA angekommen. Natürlich keine optimalen Voraussetzungen, aber immerhin konnte ich bei der DM starten und momentan bestimmt einfach unsere kleine Tochter Lulu den Tagesverlauf. Ich versuchte zwar gleich auf den ersten Metern Tempo zu Laufen, aber A waren meine Beine heute beim Laufen etwas müde und B ist der Wettkampf so lange, da muss man nicht gleich Vollgas geben. So lief ich ein konstantes Tempo und konnte am Ende des Laufs noch ein Paar Plätze gut machen. Das Radfahren lief von Anfang an gut, in den Steigungen konnte ich einen guten Rhythmus fahren und so arbeitete ich mich weiter nach vorne. Im abschließenden Lauf war dann leider nicht mehr viel nach vorne möglich, aber immerhin wurde ich beim Powerman Weltcup 21. und 11. bei den Deutschen Meisterschaften (leider 4. in der AK40 und somit nur eine „Blechmedaille“ gewonnen). Meine Splitzeiten : 16km Laufen in 59:20 min – 65km Radfahren in 2:01:56 h – 8km Laufen in 30:16 min.
Bei den Damen und bei den Herren siegten jeweils die amtierenden Weltmeister souverän. Aus nationaler Sicht konnte Sebastian Retzlaff auf dem Rad den entscheidenden Vorsprung herausfahren und zum ersten Mal einen DM Titel holen. Dahinter Dirk Strothmann, der mit einem starken Lauf auf den letzten Kilometern Michael Wetzel und Michael Kopf passieren konnte.   Video vom Powerman             Am Start , ich ganz rechts aussen :


Interessanter „Zaungast“ der Veranstaltung war der Triathlet Sebastian Kienle (Rekordhalter über 180km Radfahren innerhalb eines Langdistanz-Triathlons) , dessen Freundin Christine Schleifer die Deutsche Meisterschaft bei den Damen gewann.

Ergebnisse Powerman Germany hier:          Damen:
1. Joerie Vansteelant (Bel) 3:12:09h          1. Susanne Svendsen (Den) 3:43:43h
2. Matt Moorhouse (GBR) 3:15:16h           2. Kersten May (Ned) 3:47:02h
3. Wim Nieuwkerk (Ned) 3:16:16h            3. Christine Schleifer (1. DM) 3:49:14h
4. Esben Kaczmarek (Den) 3:18:17h          4. Katrin Esenfeld (2. DM) 3:57:36h
5. Jochen Neyrinck (Bel) 3:18:58h
6. Sebastian Retzlaff (1. DM) 3:20:19h
7. David Vaughan (GBR) 3:21:34h
8. Dirk Strothmann (2. DM) 3:23:00h
9. Michael Kopf (3. DM) 3:23:29h
10. Michael Wetzel (4. DM) 3:25:34h      21. Bernd Weis (11. DM) 3:34:50h

12. Mai 2012 : UAE Healthy Kidney 10km Run im Central Park New York
Der Lauf ging auf der klassische 10km Runde einmal durch den Park. Mit Start und Ziel am Tavern on the Green , dort ist auch das Ziel des New York City Marathons. Dieses Jahr stand das Rennen im Zeichen von Olympia. Alle amerikanischen Qlympiastarter in den Laufdisziplinen Marathon und ueber 10.000m wurden vom veranstalltenden NYRR Club eingeladen, zusaetzlich wieder einige afrikanische Laeufer. Dementsprechend hielt ich etwas Abstand und stellte mich 10 Meter hinter der Spitze auf. Immer noch nahe genug, um diese live zu erleben, zumindest beim Start.
Die Strecke ist keine einfache , es geht staendig auf und ab. Aber bei solch einem Starterfeld kommen natuerlich extreme schnelle Zeiten zustande. Leider bin ich nicht schnell genug, um von den Spitzenlaeufern zu provitieren. Ich war doch sehr muede , meine kleine Tochter Lulu hielt uns fast die ganze Nacht wach und ich hatte nur 2 Stunden Schlaf. Trotzdem war es wieder ein Erlebnis noch vor fast 7900 Laeufern und kurz hinter den Profis ins Ziel zu laufen.
Sieger wurde der italienische Meister und Olympiateilnehmer Meucci. Ryan Hall (USA Rekordhalter im Marathon) wurde uebrigens nur 15ter:
1. Daniele Meucci (ITA) – 28:28 min.
2. Leonard Korir (Ken) – 28:30 min.
3. Bobby Curtis (USA) – 28:37 min.
41. Bernd Weis (3. AK40) - 35:44 min.
Bei den Damen siegte die Ethiopierin Bedala Bekelech in 34:54 min. , nur 3 Sekunden vor ihrer Landsfrau Misganaw Alemtsehay.
Laufbericht und kompletten Ergebnisse hier  -  Start UAE Healthy Kidney 10Km :


29.April : 2. Platz Bronx Duathlon im Pelham Bay Park
Wenn man von der Bronx hoert, denkt man zwangsweise an ein Getto, das man am Besten meiden sollte. Nur gut, wenn man ein altes Rad hat wie ich, das man garantiert nicht festhalten muss :-) Allerdings hat sich im New Yorker Stadtteil in den letzten Jahren viel getan. Dort lebt zwar immer noch ein Grossteil der aermsten Bevoelkerungschichten und es gibt Viertel, die man Nachts meiden sollte, aber in den letzten Jahren ist der Stadtteil viel sicherer geworden. Viertel wurden renoviert und die Mittelschicht ist zurueck gekommen.
Am fruehen Sonntag Morgen ging es dann mit der Subway von Manhatten Richtung Norden. Nach ca. 40 Minuten erreicht man die Endstation Pelham Bay Park. Von dort aus musste ich noch ca. 5 Kilometer Radeln, bis ich am Orchard Beach war. Dort fand der Bronx Duathlon ueber die Distanzen 2.9 Meilen Laufen, 14 Meilen Radfahen und nochmals 2.9 Meilen Laufen statt. Leider musste auf Grund von behoerdlichen Auflagen die Strecken kurzfristig geandert werden. Auf der Strandpromenade ging es je zwei Mal hin und her und auf dem Rad mussten 6 Runden absolviert werden. Was dem Ganzen aber einen besonderen Reiz gab, waren die Athlete doch fuer die Zuschauer viel oefter zu sehen.
Meinen ersten Sieg in der Saison habe ich leider um einige Sekunden verpasst. Aber es war ein Kopf an Kopf Rennen ueber 1:10 Stunden . Die ca. 4.6 Kilometer lief ich in 15:29 Minuten, die ca. 22.5 Kilometer fuhr ich in 37:51 Minuten. Auf der flachen Strecke, versuchte ich mich zwar immer einmal wieder abzusetzten, aber einen Vorsprung konnte ich nicht heraus fahren. So kam es zum Showdown beim abschliessenden Lauf. Leider bekam ich auf den ersten Metern Wadenkraempfe. Erst nach ca. einem Kilometer ging es dann wieder besser, doch da hatte ich bereits den Anschluss an den Fuehrenden verloren. Trotzdem ich dann fortan aufs Tempo drueckte, konnte ich den Abstand nicht mehr entscheidenden verringern, konnte meinen zweiten Platz aber deutlich verteidigen. Fuer die abschliessenden 4.6 Laufkilometer benoetigte ich 16:09 Minuten.


Alle Infos auf der Seite von NYTC und die kompletten Ergebnisse hier :
1. Ryan Joyce , HOPEWELL JUNCTION , 1:10:09 Std.
2. Bernd Weis , SG Dettingen , 1:10:22 Std.
3. Zachariah Pratt , Riverside , 1:10:45 Std.

22. April : Foundation Run for Central Park 4 Meilen (6.4km)
Um langsam auch im Laufen besser in Form zu kommen nahm ich die Gelegenheit war, im nahe gelegenen Central Park in New York einen kurzen schnellen Lauf zu absolvieren. Um 8 Uhr Morgens (was fuer eine Uhrzeit) wurden ueber 7300 Laeufer (!) auf die 4 Meilen huegelige Runde im Park geschickt. Wie ueblich nach einer kurzen Ansprache von Marrie Wittenberg (Organisatorin vom NYC Marathon und Praesident vom Road Runners Club) und der Nationalhymne der USA.
Ich bin ueberhaupt kein Spezialist auf solch kurzen Strecken, von dem her gab es fuer mich eigentlich nur eine Taktik : Von Anfang an Vollgas und in der ersten Steigung, am Cat Hill das Tempo mitgehen, komme was wolle . Es war mit 10C kuehl und regnerisch und ich litt ab Kilometer 2 an kalten Muskeln. Beissen , beissen, beissen , den Ausdauer habe ich genug tainiert , nur noch nicht das noetige Tempo. Das schoene an solch einem kurzen Rennen ist der Temporausch in den man verfaellen kann (heute allerdings bei mir nur mit dem Zusatz “kann”). Der Nachteil, dass mein Magen auch Stunden spaeter noch beleidigt war.
Wie ueblich stehen in New York einige Profis am Start, teilweise auch aus Afrika. So war die Zeiten der Sieger beachtlich :
1. Ro Crispin (ADEW) 20:26 min.
2. Feyisa Tusse (WSX) 20:44 min.
3. Matt Chaston (UATH) 20:48 min.
16. Bernd Weis (SG Dettingen) 22:11 min. (3. AK40)


Im uebrgen kommt der Erloes dieses Laufs dem Erhalt des Parks zu Gute. Zum ersten Mal lief mein in Staten Island lebender Cousin Frank mit (31:11 min.), sowie der Freund meiner Cousine Mike (33:50 min.). Danach gings dann zum Brunchen mit meiner Familie, den spaeter kam der Appetit zurueck…. Alle Infos hier.

01. April : 5. Platz Trail Run 10km im Van Cortlandt Park
Man soll es nicht fuer moegich halten, aber das gibt es wirklich, einen puren Trail Run in der Grossstadt New York. Noerdlich gelegen von Manhatten, befindet sich der Van Cortlandt Park, im Stadtteil Bronx. Eigentlich hatte ich nicht mit solch einem Lauf gerechnet, ich dachte es gilt auf normalen Waldwegen 10km zu laufen. Doch es ging ueber Stock und Stein, auf schmalen Trails auf und ab. Dazu musste ueber quer liegende Baeume gesprungen werden, was schon fast wie ein Huerdenlauf war. Staendig auf unbefestigten Wegen bergauf oder steil berab, wobei man jeden Schritt “setzten” musste. Nicht einfach, weder fuer die Oberschenkel , noch fuer den Kopf, musste man staendig wachsam sein. Mein geplanter schneller Traingslauf wurde somit zur echten Herausforderung. Ich lief nicht volles Risiko, sondern immer eher auf Sicherheit, wollte ich doch einen Sturz oder einen verstauchten Fuss vermeiden. Hat aber wirklich Spass gemacht, auch wenn ich auf den schweren Trail Abschnitten immer etwas Zeit auf die Spitze verlor und letztendlich als 5ter ins Ziel lief.
Im uebrigen war der Hauptsponsor dieser Veransaltung eine Konditorei und so gewann ich einen “Carrot Cake”. Was gibt es besseres , als nach einem harten Lauf einen Kaffee mit Kuchen zu geniessen !?

Alle Infos und Ergebnisse hier
1. Matthew Rosetti (NYH) 37:55 min.              Damen:  1. Lilia Britez (Bronx) 45:27 min.
2. Bobby Asher (VCTC) 38:24 min.                                2. Megan Kelly (CPTC) 48:17 min.
3. Sam Kohn (CURR) 39:47 min.                                    3. Laura Rodriguez (VCTC) 49:33 min.
5. Bernd Weis (UATH) 42:00 min.

25.03.2012 : 6. Platz March Madness Duathlon im Central Park New York
Saisonauftakt gelungen und das trotz gerade erst wieder begonnenem Lauftraining. Ueber 450 Teilnehmer standen an einem fruehen kuehlen Sonntag Morgen am Start des populaersten Duathlons in New York. Es waren die Distanzen 3.5km Laufen, 20km Radfahren und nochmals 3.5km Laufen zu bewaeltigen.
Das Tempo war von Anfang an hoch, ich konnte trotzdem mit der Spitze mitlaufen. Allerdings spuerte ich nach 2km Speed, dass meine Beine kein Laktat mehr gewohnt sind und diese etwas steif wurden. Kein Wunder nach meiner Laufszwangspause und mit gerade einmal ca. 6o km Laufen in den Beinen und das seit Mitte Januar. Noch dazu stand in der Wechselzone mein ausgeliehenes Rennrad, ein Track ueber 6 Jahre alt und wahrscheinlich das billigste Rad von allen! Das Radfahren ging gut, ich hielt meine Position 5 , die ich nach dem ersten Lauf inne hatte. Am Ende kam dann aber eine Gruppe mit 5 Leuten und folg an mir in Mannschaftszeitfahrmanier vorbei. Ich blieb einfach dran, hoffte ich doch auf den abschliessenden Lauf. Leider waren meine Oberschenkel etwas steif gefrohren nach dem Radfahren. Ich konnte zwar die meisten Laeufer der Gruppe auf Distanz halten bzw. einholen, verlohr aber dann doch noch einen Platz und finishte auf Position 6. Im Ziel waren dann alle Amerikaner ueber den unbekannten Deutschen erstaunt und meinten nur zu meinem Rad : “It’s the man, not the machine”.


Alle Infos und Ergebnisse hier :
1. Anthony Tanzi in 00:57:36 Std.           1. Dame: Amanda Nauman in 1:05:46 Std.
2. Ian King in 00:59:06 Std.                    2. Dame: Susan Flemming in 1:09:52 Std.
3. Andrew Macken in 00:59:16 Std.         3. Dame: Erin Talbot in 1:10:22 Std.
4. Ian Stearns in 00:59:39 Std.
5. Greg Pelican in 00:59:48 Std.
6. Bernd Weis, SG Dettingen/Erms, 1:00:03 Std. (1. AK40)
(Meine Splitzeiten : 3.5 km in 12:56min. , 20km Rad in 32:17 min. und 3.5km in 13:44min.)

16.03.2012 : Zwangspause wegen Fersenschmerzen - Plantar Fasciitis

Nun schon seit über 6 Wochen lege ich eine Laufpause ein. Nein, nicht die sibirisch kalten Temperaturen in Deutschland waren schuld, sondern ein Entzündung der bindegewebigen Platte der Fusssohle. Zuerst hatte ich mir meine Ferse beim Tübinger Halbmarathon geprellt. Dazu kam dann Mitte Januar ein Unfall beim Schwimmtraining. Bei einer Rollwende hatte ich vollen Kontakt mit der Kante des Schwimmbeckens. Autsch, Ferse erneut angeschlagen. Am nächsten Abend dann der entscheidende Fehler, ich ging zum Lauftraining. Meine Ferse hat dann mit der Zeit immer mehr zu schmerzen begonnen und am Ende war ich froh, endlich daheim angekommen zu sein. Ab diesem Zeitpunkt ging dann nichts mehr. Ich konnte einige Tage gar nicht mehr auftreten und mein Fuss war stark angeschwollen. Zum Glück nichts gebrochen, jedoch bildete sich an der Ferse ein Verhärtung der entzündeten Fusssohle , die ich bei jedem Schritt spürte. Mit Salbenverbände, Selbstmassagen und Behandlungen bei meiner Physiotherapeutin Beate Maute-Steinhilber konnte ich bald wieder gehen, Laufen war allerdings so schnell nicht möglich. Aber zum Glück ging weiterhin Schwimmen und Radfahren (ja auch bei arktischen Temperaturen), dazu dann Krafttraining und Aquajoggen, so hielt ich mich fit. Im Grunde habe ich nicht viel verpasst, es war für ein vernünftiges Lauftraining eh zu kalt und die Wege zu rutschig. Dafür habe ich so viel Krafttraining wie noch nie gemacht, was sich schon beim Radfahren positiv bemerkbar macht. Jetzt muss ich nur noch den Wiedereinstieg ins Lauftraining schaffen …

16.02.2012 : Folgender Bericht erschien vor kurzem in der Firmenzeitschrift „Move“ der ElringKlinger AG über meine Teilnahme beim New York City Marathon 2011:

24.12. - 09.01.2012: Urlaub und Trainingsauftakt unter der Sonne Floridas
In erster Linie flog ich mit Freundin Laura nach Fort Lauderdale, um ihre Eltern zu besuchen.
Aber was gibt es schöneres als unter Palmen, bei warmen Temperaturen und bei Sonne zu trainieren!? Nichts. Besonders wenn es gutes Essen gibt, muss man irgendwie die Kalorien verbrennen. So stand dann jeden Tag eine Laufeinheit bzw. Radeinheit an. Morgens wurde trainiert, Nachmittags wurde am Pool oder Strand relaxt. Oder es ging zum Shopping, Kaffeetrinken mit Freuden, Treff mit Lauras Familie, etc. So kam jeder auf seine Kosten und ich setzte keinen Rost an.
Zum Thema Zeitmanagement, wenn man zum Training im Urlaub nur begrenzt Zeit hat, empfehle ich folgende Trainingseinheit :  15km Laufen mit direkt anschliessendem 45km Radfahren. Man kann beim Laufen Tempoabschnitte einstreuen (z.B. 8x400 Meter), trainiert zugleich die Ausdauer und das ganze dauert nicht länger als 2.5 Stunden. Falls man dieses Training gleich nach dem Frühstück absolviert, hat man noch den ganzen Tag Zeit für die Familie. Für mich ist es immer wichtig, dass ich das Training Morgens absolviert habe, denn erst nach getaner Arbeit kann ich jede noch so ausgedehnte Shoppingtour überstehen bzw. das Sonnenbaden erst richtig geniessen. Stretching vor dem morgentlichen Lauftraining und Blick auf Delray Beach :

 

31.12.11 : 2. Platz beim South Florida Fair Run in Palm Beach/Florida
Ueber Weihnachten und Neujahr bin ich mit meiner Freundin Laura dem Winter entflohen und nach Florida geflogen. Besonders praktisch, da ihre Eltern dort leben. Zwar gibt es nicht so viele Silvesterlaeufe, aber das Laufen zum Jahresende wird auch dort immer popolaerer. In den USA ist die verbreiteste Distanz ein 5km Lauf, im Gegenstatz dazu finde die meissten Laeufe in Deutschland ueber 10km statt. Der Vorteil ist, dass diese kurze Distanz von Jugend bis ins hohe Alter und auch von nicht ganz so fitten Laeufern bewaeltigt werden kann. So standen dann auch 489 Lauefer im Alter von 10 bis 83 am Start. Bei warmen angenehmen Temperaturen bin ich immer besondes motiviert und so drueckte ich von Anfang an mit aufs Tempo. Bis Kilometer 3.5 waren wir dann noch eine Gruppe mit 5 Laeufer, bevor der Sieger John Reback das Tempo nochmals anzog und eine Luecke entstand, ich konnte als einziger halbwegs folgen, jedoch die entstandene Luecke von 30 Metern nicht mehr bis ins Ziel schliessen. Mit meiner Zeit von 16:43 Minuten war ich absolut zufrieden, war ein schnelles Rennen und ich konnte die Lokal Heros etwas aergern. Mit einer wunderschoenen Strecke im Okaheele Park, um eine kleinen See herum zu laufen : 

Ergebnisse hier :
1. John Reback (USA) 16:34min
2. Bernd Weis, SG Dettingen, 16:43min
3. Ed Turrentine (USA) 16:55min

Bin dann mal weg und ab dem 23. Dezember in Florida. Ausfuehrlicher Bericht folgt noch.

Das war das Jahr 2011